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Salzburg a0,0uf dem Weg zum dynamischsten Bundesland Österreichs



Auf dem Weg zum dynamischsten Bundesland Österreichs

Burgstaller beim Fest der Salzburger Wirtschaft: Auch im wirtschaftlichen Denken die Grenzen überwinden


Sperrfrist: Heute, Mittwoch, 13. Oktober 2004, 18.00 Uhr!
(LK) „Das Land Salzburg werde auch weiterhin über alle politischen Grenzen hinweg alles unternehmen, um die Rahmenbedingungen für unsere Unternehmen zu verbessern. Schließlich befindet sich das gesamte Land auf dem Weg, wieder zum dynamischsten Bundesland Österreichs zu werden.“ Dies erklärte Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller heute, Mittwoch, 13. Oktober, bei der Siegerehrung für „Austria´s Leading Companys“, einer Auszeichnung von Wirtschaftsbetrieben beim von Wirtschaftsblatt, Price Waterhouse Coopers und Kreditschutzverband initiierten „Fest der Salzburger Wirtschaft“ in der Residenz.

Die Salzburger Wirtschaft habe in der Bruttowertschöpfung ab 2002 wieder deutlich überdurchschnittliche Ergebnisse erzielt. Auch im Tourismus lagen die Frühjahrs- und Sommerwerte 2004 erheblich über dem Durchschnitt. „In puncto ‚niedrige Arbeitslosigkeit’ liegen wir hinter Oberösterreich an zweiter Stelle, wobei sich die Arbeitslosenquote von 2001 mit 4,3 Prozent bis 2003 bedauerlicherweise auf fünf Prozent erhöht hat. Hier lautet das Ziel der gesamten Landesregierung: Vollbeschäftigung während der Amtsperiode!, betonte Burgstaller.

Trotz einiger Schwachpunkte sei der „Standort Salzburg“ in der Gesamtbetrachtung von harten wirtschaftsspezifischen Standortvorteilen und weichen Faktoren wie Umwelt und Lebensqualität – dazu ist auch das kulturelle Angebot zu zählen – bei der Standortqualität nach wie vor sehr hoch einzustufen. „Diese Kombination, die Marke Salzburg, ist weltweit einzigartig und gefragt“, erklärte Burgstaller. Die Substanz sei gut. Das gelte nicht nur für das Land insgesamt, sondern auch für seine Wirtschaft. Konkret führte die Landeshauptfrau dabei die überwiegend klein- und mittelbetrieblich strukturierten Unternehmen an, von denen auch bedeutende Innovationen ausgehen.

Der Salzburger Zentralraum ist und bleibe ein dynamischer Pol zwischen den Aktivzonen Süddeutschland und Norditalien mit einem Einzugsgebiet, das weit ins Oberösterreichische und nach Bayern hineinragt. „Ein Europa ohne Grenzen hat immer noch nicht wirklich in unseren Köpfen Eingang gefunden. Wo immer es – etwa in der Gesetzgebung – überkommene Hemmnisse gibt, die einem grenzüberschreitenden Denken und Handeln entgegenstehen, sind diese zu beseitigen“, forderte Burgstaller. Es sei hier in erster Linie die Politik gefordert, namentlich bei der Raumordnung, der Infrastrukturpolitik, der Arbeitsmarktpolitik, der Gesundheitspolitik oder bei der Steuerpolitik. „Für das grenzüberschreitende Einzugsgebiet Salzburgs muss endlich gelten: Lassen wir in geordneter Weise zusammenwachsen, was zusammen gehört“, so Burgstaller. Sie regte an, ganz bewusst über die Grenzen zu blicken und dabei auch den weiteren Horizont zu entdecken: „Was hindert uns daran, etwa im Bildungsbereich bei den Schulen oder Universitäten, europaweit nach den besten Modellen (best practice) Ausschau zu halten und ganz bewusst Anleihen an diesen Modellen zu nehmen?, fragte Burgstaller. Salzburg sei im Gegenzug bereit, im positiven Sinn, als „Modell-Land“ im Bildungsbereich zur Verfügung zu stehen. i199-11C


Quelle: Salzburger Landeskorrespondenz, 13.10.2004

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