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Erlebnisburg Hohenwerfen im Land Salzburg



60 Prozent mehr Besucher in zehn Jahren


Beachtliche Besuchersteigerung auf der Burg Hohenwerfen Neuer Schrägaufzug in der Saison 2006 geplant




(LK) Die Erlebnisburg Hohenwerfen ist zu einem der beliebtesten Ausflugsziele im Pongau geworden: Waren es vor einem Jahrzehnt im Jahr 1993 nur 81.015 Gäste, die den Burgberg erklommen haben, so wurden in der Saison 2004 130.006 Besucher gezählt – ein Zuwachs von 60 Prozent. Auch im Vergleich zur Saison 2003 konnte ein dreiprozentiges Plus verbucht werden.



Im Frühjahr 1993 wurde die Erlebnisburg Hohenwerfen von der damals neu gegründeten Salzburger Burgen- und Schlösserbetriebsführung, zuständig für die historischen Liegenschaften im Besitz des Landes Salzburg, übernommen. Seit 1994 präsentiert sich das Bollwerk hoch über dem Salzachtal als „Erlebnisburg“ für Jung und Alt. Ein breitgefächertes Besucherangebot mit dem Schwerpunkt „Geschichte wird lebendig“, dem einzigartigen Salzburger Landesfalkenhof mit dem 1. Österreichischen Falknereimuseum, den verschiedenen Sonderausstellungen und originalgetreuen Rekonstruktionen zieht jährlich tausende Besucher an. Die Burgschenke sorgt mit Schmankerl, aber auch mit den beliebten Ritter- und Landsknechtabenden für das leibliche Wohl.



Ziel sind 150.000 Besucher pro Jahr, erläutert Mag. Barbara Walton, die Geschäftsführerin der Salzburger Burgen- und Schlösserbetriebsführung. Um dieses zu erreichen, ist die Errichtung eines Schrägaufzugs für die Saison 2006 geplant, damit die Besucher die Burg bequemer erreichen können. „Demographisch gesehen werden unsere Gäste immer älter. Sie sind mitunter nicht mehr so mobil, um den Burgberg erklimmen zu können. Auch bei den regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen wie Kulturangebote oder Familienfeiern und Hochzeiten gibt es immer wieder Einwände unserer Kunden, dass der Aufstieg zu beschwerlich ist“, begründet Walton das Projekt.



Aber auch schon 2005 wartet die Erlebnisburg Hohenwerfen mit einer Neuerung auf: In den ehemaligen Kasematten wird die Geschichte der Burg dokumentiert bzw. wird dort auch eine Nutzung auch als Veranstaltungsstätte möglich sein. Besonders die Wetterverhältnisse dieses Jahres zeigten, dass eine geschlossene Ausweichstätte für die Openair-Veranstaltungen des Burghofs zielführend ist. i224-20


Quelle: Salzburger Landeskorrespondenz, 19.11.2004

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