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Landesberufsschule St. Johann im Land Salzburg als Ort der Fortbildung
Ort der Fortbildung im Pongau
Burgstaller bei der 100-Jahr-Feier der Landesberufsschule in St. Johann / Schule und Betriebe bei Praxis stärker vernetzen
Sperrfrist: Heute, Freitag, 19. November 2004, 14.00 Uhr!
(LK) Die Landesberufsschule St. Johann habe sich zu einem Ort der Fortbildung entwickelt, erklärte Landeshauptfrau Mag .Gabi Burgstaller heute, Freitag, 19. November, bei der 100-Jahr-Feier der Landesberufsschule St. Johann. Die Entwicklung zeige nach einem krassen Rückschlag im Jahr 1991 wieder eine erfreuliche Tendenz. „Dies ist vor allem den Lehrerinnen und Lehrern dieser Schule zu verdanken, die sich auch durch besondere Fortbildungswilligkeit auszeichnen“, sagte die Bildungsreferentin.
Seminare im Bereich Versicherung und Pharmazie sowie Kindergärtnerinnen-Fortbildung und Ausbildung von Lehrern im Bereich Rechnungswesen werden vorzugsweise an der Landesberufsschule St. Johann organisiert.
Burgstaller berichtete, dass die Landesregierung ein verstärktes Angebot an Lehr- und Ausbildungsplätzen und stärkere Vernetzung praxisorientierter Ausbildung bzw. Schulen und Betrieben forciere. Ein modulares Lehrausbildungsmodell für benachteiligte Jugendliche in Kooperation von Berufsschule, betrieblicher Praxis und Projektträgern unter Einbindung von Unternehmen und Entwicklung von Kofinanzierungsmodellen soll erarbeitet werden. Darüber hinaus soll die Lebenswelt der Lehrlinge in der Jugendarbeit stärker beachtet werden. Die schulautonomen Tage an Berufsschulen sollen mit einem neuen Modell geregelt werden. Insgesamt hat sich die Landespolitik zum Ziel gesetzt, das Bildungssystems in Richtung wichtiger Schlüsselqualifikationen weiterzuentwickeln.
Seit 1904 Ausbildungsstätte im Pongau
Bemühungen um die Fortbildung von Lehrlingen und Gesellen geht in Salzburg auf das Jahr 1847 zurück, Träger waren ursprünglich Gewerbetreibende. Nach Schulgründungen in der Stadt Salzburg wurden Fortbildungsschulen auch in den Landgemeinden gegründet, darunter 1904 die Landesberufsschule St. Johann. Nur Ende 1945 musste die Schule kurzzeitig geschlossen werden. Nachdem 1966/67 ein Polytechnischer Lehrgang eingeführt wurde, folgte 1968/69 die Aufwertung zur Bezirksberufsschule. 1978 erfolgte der Spatenstich für den Neubau, der 1980 eröffnet wurde. Seither erfreut sich die Schule stetig steigender Schülerzahlen und derzeit werden 478 Schülerinenn und Schüler unterrichtet, davon 287 aus dem Bezirk St. Johann. 75 aus dem gesamten Land machen eine Ausblidung zu einem Pharmazeutisch kaufmännischen Assistenten, 116 Schülerinnen und Schüler aus Salzburg, Tirol und Vorarlberg machen eine Ausbildung zum/zur Versicherungskaufmann/frau.
Franz Neumayr wird für das Landespressebüro den Redaktionen Fotos von der 100-Jahr-Feier der Landesberufsschule St. Johann anbieten.
Quelle: Salzburger Landeskorrespondenz, 19.11.2004
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