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Erhaltung der Kasernenstandorte in den Salzburger Bezirken
Kasernen in Bezirken für Katastrophenschutz notwendig
Schausberger bei Angelobung von 500 Rekruten in St. Veit: Zusammenarbeit Land - Bundesheer über Militärkommando
Sperrfrist: Heute, Freitag, 20. Februar 2004, 14.00 Uhr!
LK • Die Erhaltung der Kasernenstandorte in den Salzburger Bezirken sei eine Grundvoraussetzung für einen wirkungsvollen Katastrophenschutz. Dies gelte in besonderem Maße auch für die Struckerkaserne in Tamsweg. Die Soldaten des Österreichischen Bundesheeres seien zusammen mit den zivilen Einsatzorganisationen wertvolle Kriseninterventionskräfte im Katastrophenfall, auf die nicht verzichtet werden könne. Sie leisten an Ort und Stelle wichtige Hilfe für die Menschen in Salzburg. Dies betonte heute, Freitag, 20. Februar, Landeshauptmann Dr. Franz Schausberger bei der Angelobung von 500 Rekruten des Österreichischen Bundesheeres in St. Veit.
Das Land Salzburg fordere nicht nur, sondern leiste dafür selber einen wichtigen Beitrag. Allein in den vergangenen 20 Jahren wurden um rund 3,7 Millionen Euro in den Kasernen Wals/Siezenheim, St. Johann im Pongau, in Tamsweg und in Saalfelden Katastrophenschutzlager eingerichtet, damit die Salzburger Soldaten im Katastrophenfall über ausreichendes Katastrophengerät verfügen.
Eine weitere Forderung des Landes sei, dass es auch künftig in Salzburg ein Militärkommando gibt. Das sei, so Schausberger, vor allem deshalb so wichtig, weil etwa der Katastropheneinsatz in Kaprun, aber auch die Hochwasserkatastrophen im vergangnen Jahr sowie die Sturmkatastrophen im Pinzgau und Lungau gezeigt haben, dass eine intensive Zusammenarbeit zwischen dem Land Salzburg und dem Österreichischen Bundesheer wichtig und richtig ist. Diese Zusammenarbeit könne für ein Bundesland nur über das territorial zuständige Militärkommando erfolgen.
Am Beginn des 21. Jahrhunderts habe Österreich im gemeinsamen Europa einen festen Platz gefunden, wodurch es auch neuen sicherheitspolitischen Herausforderungen gegenüberstehe. Erwartet werde, dass auch wir einen aktiven Beitrag in der europäischen Friedensarchitektur leisten. Unter diesem Gesichtspunkt sei es eine richtige Entscheidung der Bundesregierung gewesen, eine Reformkommission einzusetzen, die sich mit diesen neuen Herausforderungen beschäftigen solle. „Wir brauchen heute eine umfassende Analyse der österreichischen Sicherheitspolitik, damit wir morgen die organisatorischen sowie ausbildungs- und ausrüstungsmäßigen Voraussetzungen schaffen können, um auch noch übermorgen über ein einsatzbereites Heer zum Schutz unserer Bevölkerung, unseres Landes und unserer nationalen Interessen zu verfügen“, sagte Dr. Schausberger. i35-35
Quelle: Salzburger Landeskorrespondenz, 20.02.2004
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