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Die wichtigsten Daten über Salzburg auf 60 Seiten



Die wichtigsten Daten über Salzburg auf 60 Seiten


Schausberger: Struktur und Dynamik Salzburgs dargestellt / Statistisches Jahrbuch des Landes Salzburg erschienen




LK • Auf rund 60 Seiten werden in der soeben erschienenen „Salzburg-Statistik 2002“ die wichtigsten statistischen Daten über das Land Salzburg, von der Topographie über die Bevölkerung, den Arbeitsmarkt, die Wirtschaft, die Gesundheit und das Wohnen bis zum Steueraufkommen im Vergleich mit vorangegangenen Jahren präsentiert. Die „Salzburg-Statistik 2002“ gibt es in gedruckter Form und als Online-Produkt im Internet unter http://www.salzburg.gv.at/salzburg-statistik2002




Landeshauptmann Dr. Schausberger stellte anlässlich der Vorlage des jüngsten Werkes der der Landesstatistik fest, dass damit eine Beschreibung des Landes Salzburg geboten werde, die die Struktur und die besondere Dynamik unseres schönen Bundeslandes darstelle. Außerdem trage die Salzburg-Statistik dazu bei, Land und Leute, Wirtschaft und Kultur, besser kennen zu lernen und damit besser zu verstehen. Der Landeshauptmann dankte dem Leiter des Landesstatistischen Dienstes, Mag. Josef Raos, und seinem Team für die gelungene Arbeit.


Einwohnerzahl von 1991 bis 2001 um 6,8 Prozent gestiegen


Im Dezennium zwischen den Volkszählungen 1991 und 2001 stieg die Einwohnerzahl des Landes Salzburg um zirka 33.000 Personen bzw. 6,8 Prozent auf rund 515.000 Personen. Der größere Teil dieser Zunahme entfiel auf die Geburtenbilanz mit rund 19.000; die Wanderungsbilanz trug knapp 14.000 Personen zum Wachstum bei.


Auf dem Weg zur „enkelarmen (Ur-)Großeltern-Gesellschaft“


Der schon seit langem absehbare Wandel in der Altersstruktur der Bevölkerung ist auch deutlich aus den Veränderungen innerhalb der vergangenen fünf Jahre abzulesen: Die Zahl der Kinder (unter 15 Jahren) ging seit 1997 um 3,6 Prozent, die der „Teens" und „Twens" (15 bis unter 30 Jahre) sogar um fast acht Prozent zurück. Die „mittleren" Jahrgänge von 30 bis unter 60 Jahren verzeichneten nur einen leichten Zuwachs um rund vier Prozent, während die Zahl der 60-jährigen und älteren Personen um 13 Prozent zugenommen haben. Verantwortlich für diese Entwicklung sind rückläufige Geburtenzahlen (fast minus acht Prozent im Fünfjahresvergleich) und ein stetes Ansteigen der durchschnittlichen Lebenserwartung bei Männern wie bei Frauen von 1997 bis 2002 um jeweils gut ein Jahr auf 76,3 bzw. 82,1 Jahre.


Bildungsniveau steigt weiter


Die Zahl der Absolventen einer berufsbildenden mittleren Schule nahm zwischen 1997 und 2002 Jahren um sieben Prozent, die Zahl der Akademiker (inkl. Absolventen einer hochschulverwandten Lehranstalt) um drei Prozent zu. Der Personenkreis mit abgelegter Matura (AHS oder BHS) weitete sich sogar um 31 Prozent aus. Um rund neun Prozent vermindert hat sich hingegen in diesen fünf Jahren die Zahl jener Personen, die keine über die Pflichtschule hinausgehende Ausbildung genossen haben.


Leichter Aufwind auf dem Arbeitsmarkt


Die Zahl der produktiv Beschäftigten erhöhte sich im Jahresdurchschnitt 2002 auf rund 210.000 Personen, was gegenüber 1997 einer Zunahme von drei Prozent entspricht. Die Arbeitslosenrate im Jahresdurchschnitt 2002 blieb mit 4,9 Prozent im Vergleich zu 1997 unverändert; die durchschnittliche Verweildauer in der Arbeitslosigkeit sank um knapp acht Prozent auf 71 Tage. Auf der Angebotsseite stieg die Zahl der gemeldeten offenen Stellen um 50 Prozent auf 2.130. Den 216 Lehrstellensuchenden (um 30 Prozent weniger als 1997) standen im Jahresdurchschnitt 2002 exakt 347 gemeldete offene Lehrstellen gegenüber; das ist ein Plus von 50 Prozent gegenüber 1997.


Stärkstes Fremdenverkehrsjahr seit 1994/95


Die Zahl der Übernachtungen erreichte im Fremdenverkehrsjahr 2002/2003 mit etwas mehr als 22 Millionen den höchsten Wert seit 1994/95 und war im Fünfjahresvergleich insgesamt um 9,2 Prozent, in der Wintersaison sogar um 16,8 Prozent höher. Dabei hielt der Trend zum Qualitätstourismus weiter an: Während 5/4-Sterne-Hotels eine Zuwachsrate von 35,9 Prozent gegenüber 1997/98 aufwiesen, gingen die Übernachtungszahlen bei Hotels oder ähnlichen Betrieben mit drei Sternen leicht (- 4,8 Prozent) und mit 2/1 Sternen deutlich (- 16,3 Prozent) zurück.


Mehr Straßenverkehrsunfälle, aber weniger Verkehrstote


Trotz eines Anstiegs der Straßenverkehrsunfälle auf 2.903 im Jahr 2002, das sind um 7,1 Prozent mehr als 1997, verringerte sich die Zahl der an den Folgen der Unfälle Verstorbenen im Fünfjahreszeitraum um rund 25 Prozent auf 58.

Mehr Wohnungen und bessere Wohnqualität


Die Wohnungsbestandsfortschreibung weist per 31. Dezember 2002 einen Stand von rund 242.000 Wohnungen aus, darunter 208.300 Hauptwohnsitz-Wohnungen. Die Wohnqualität hat sich in den vergangenen fünf Jahren weiterhin deutlich verbessert: Nur die Zahl der Wohnungen des Ausstattungstyps I (mit Bad, WC und Zentralheizung) hat gegenüber 1997 zugenommen (+ 16,2 Prozent); die Zahl der Wohnungen minderer Ausstattungskategorien ging ausnahmslos und zum Teil deutlich zurück.


Kräftiger Anstieg der gemeinschaftlichen Bundesabgaben


Das Aufkommen an gemeinschaftlichen Bundesabgaben stieg seit 1997 kräftig an, und zwar um 26,4 Prozent auf rund 3,8 Milliarden Euro im Jahr 2002. Ein Vergleich der aufkommens-mäßig bedeutenderen Abgabenarten zeigt eine stark überdurchschnittliche Zunahme bei der Körperschaftssteuer (+ 86,6 Prozent) und leicht überdurchschnittliche Steigerungsraten bei Lohn- (+ 30,1 Prozent) und Einkommensteuer (+ 34,1 Prozent). Bei der mit Abstand bedeutendsten Abgabe, der Umsatzsteuer, erhöhte sich das Aufkommen mit einem Plus von 12,1 Prozent vergleichsweise nur wenig.


Museen ziehen mehr Besucher an


Fast alle bedeutenden Salzburger Museen lockten im Jahr 2002 zum Teil deutlich mehr Besucher an als fünf Jahre zuvor. Rückläufig entwickelten sich hingegen die Besucherzahlen im Salzburger Landestheater: Rund 130.300 Besucher im Spieljahr 2002/2003 bedeuten ein Besucherminus von 16 Prozent. Dabei muss allerdings berücksichtigt werden, dass das Kleine Festspielhaus wegen Umbaus in der Theatersaison 2002/2003 als Spielstätte für das Landestheater nicht zur Verfügung stand. i38-31



Quelle: Salzburger Landeskorrespondenz, 25.02.2004

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