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Salzburg: Neues Haus für integrative Montessori-Einrichtung



Neues Haus für integrative Montessori-Einrichtung


Haidinger: Private Träger von Kinderbetreuungseinrichtungen sind häufig besonders bedarfsorientiert



LK • Eine neue Heimat erhält die Montessori-Kinderbetreuungseinrichtung des Evangelischen Diakonievereines ab Herbst dieses Jahres: Ein sehr schön gelegenes zweistöckiges Haus am Frohnburgweg in der Stadt Salzburg wird derzeit kindgerecht adaptiert, da das bisher genützte Gebäude in der Ernest Thunstraße nicht mehr den modernen Anforderungen entspricht und beim Hochwasser im Jahr 2002 in seiner Substanz stark beschädigt wurde. „Das Land Salzburg leistet für die Adaptierungsarbeiten des neuen Hauses einen Investitionsbeitrag von 130.000 Euro, von der Aktion Licht ins Dunkel und vom Trägerverein wird die Differenz auf die Gesamtkosten von mehr als 700.000 Euro aufgebracht“, berichtet Familienreferentin Landes-rätin Dr. Maria Haidinger heute, Freitag, 27. Februar.

„Vor allem private Betreiber wie die Diakonie orientieren sich oft ganz besonders am Bedarf der betreuten Kinder und ihrer Eltern und arbeiten immer wieder mit innovativen Betreuungsmodellen. In der neuen integrativen Einrichtung am Frohnburgweg kommt wie schon bisher Montessori-Pädagogik zum Einsatz“, lobt Haidinger das Engagement des Trägervereines. Im neuen Haus wird eine individuelle Frühförderung nach Montessori eingeführt, eine neue altersgemischte integrative Kindergruppe nach Montessori gegründet und die bestehende integrative Montessori-Gruppe fortgeführt. Der Evangelische Diakonieverein Salzburg betreibt seit 17 Jahren pädagogische Einrichtungen nach dem Konzept Montessori-Pädagogik und Integration.

„Ich halte die in Salzburg immer beliebter werdende Betreuungsform der altersgemischten Gruppe, die seit 1994 gesetzliche verankert ist und die auch hier angewendet wird, für ein ganz hervorragendes Konzept. Einerseits ermöglicht es den Kindern unterschiedlicher Altersstufen, voneinander zu lernen – auch was die gegenseitige Rücksichtnahme betrifft. Und es ermöglicht kleineren Betreuungseinheiten ein ,Rund-Um-Service’ anzubieten, so dass Kinder grundsätzlich vom Krabbelstubenalter bis zum Ende der Pflichtschule die Betreuungseinrichtung nicht wechseln müssen. Vor allem in kleineren Gemeinden mit nur wenigen Kindern pro Altersgruppe ist das eine ausgezeichnete Möglichkeit, um für alle Altersgruppen eine Betreuung anbieten zu können“, so Landesrätin Haidinger. I40-11D

Quelle: Salzburger Landeskorrespondenz, 27.02.2004

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