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Einzelwasserversorgungsanlagen im Land Salzburg



Mehr Beratung und Information zu Einzelwasserversorgungsanlagen


S. Eisl: Experten des Landes sollen künftig für Gutachten, Beratung und Bauaufsicht zur Verfügung stehen




LK • Wasserwirtschaftsreferent Landesrat Sepp Eisl konnte von seinem Besuch der Austrobau einige interessante Anregungen mitnehmen. „Eine zentrale Botschaft der Ausstellung Austrobau ist für mich, dass bei Einzelwasserversorgungsanlagen ein großer Bedarf an wesentlich mehr Beratung und Information besteht“, erklärte Wasserwirtschaftsreferent Landesrat Sepp Eisl heute, Freitag, 27. Februar. Darüber hinaus gebe es einen erhöhten Sanierungsbedarf bei zahlreichen Einzelwasserversorgungsanlagen.

Diesen Bedürfnissen wird Landesrat Eisl mit einem klaren Leistungsangebot des Landes begegnen. „Geplant ist, Experten für Begutachtung, Beratung, sowie für Bauaufsicht und praktische Hilfestellung bei kleineren Sanierungsmaßnahmen und Neufassungen von Quellen mit Eigenleistung zur Verfügung zu stellen“, informierte Eisl. Neben einer besseren Inanspruchnahme der bestehenden Bundes- und Landesförderung für die Neufassung von Quellen durch Beratung und Information werde er in der kommenden Legislaturperiode dafür sorgen, auch für Sanierungsmaßnahmen ausreichend Budgetgeld zur Verfügung zu stellen.

Viel Bild-Material über Hochwasser gesammelt

Die Aktion „Bringen Sie Ihr Hochwasserfoto“ der Fachabteilung Wasserwirtschaft auf der Austrobau war ein voller Erfolg! Mehr als 600 Fotos, 72 Dias und einige Videoaufnahmen dürfen die Wasserwirte in ihr Archiv aufnehmen und erhalten dadurch weitere wertvolle Erkenntnisse über Hochwasserabflussräume und –anschlaglinien. „Mein Dank gilt all jenen, die ihr privates Dokumentationsmaterial auf die Austrobau gebracht haben und uns damit wertvolle Unterstützung liefern. Meine Bitte: Wer noch Material zu Hochwässern hat, bitte an die Fachabteilung Wasserwirtschaft, Postfach 527, 5010 Salzburg, Kennwort Hochwasser schicken“, so Eisl. Die Unterlagen werden kopiert und danach wieder retourniert. Als kleines Dankeschön wartet das Video des Landespressebüros vom Jahrhunderthochwasser 2002 (solange der Vorrat reicht).

Bis zum Jahr 2009 sollen für alle Gewässer im Betreuungsbereich der Bundeswasserbauverwaltung die Überflutungsgrenzen für das 30- und das 100-jährliche Hochwasser in Gewässerbetreuungskonzepten ermittelt werden. Eichung bzw. Plausibilitätsprüfungen dieser Berechnungen können nur anhand dokumentierter abgelaufener Hochwasserereignisse erfolgen. i40-11B

Zu dieser Landeskorrespondenzmeldung steht digitales druckfähiges Bildmaterial in der Bilddatenbank des Landes unter www.salzburg.gv.at/bilddatenbank zur Verfügung. Zum schnellen Auffinden geben Sie bei der Suche die Kennzahl am Ende dieser Pressemeldung (z.B. G43-10) ein.


Quelle: Salzburger Landeskorrespondenz, 27.02.2004

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