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Verkehrsentwicklung in Lamprechtshausen, Land Salzburg



Nur 2 Prozent Maut-Umgehungsverkehr auf Lamprechtshausener B 156


Haslauer präsentierte Gemeindevertretern die Ergebnisse der Verkehrserhebungen




(LK) Mit den Gemeindevertretern von Lamprechtshausen traf Verkehrsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Wilfried Haslauer heute, Mittwoch, 10. November, früh, zu einem Gespräch über die Verkehrssituation an der B 156 (Lamprechtshausener Bundesstraße) zusammen. Haslauer wurde von Verkehrsexperten begleitet, die die Ergebnisse der Verkehrserhebungen rund um Lamprechtshausen erläuterten.

Insgesamt hat der Lkw-Verkehr in Lamprechtshausen im Vergleich zum Vorjahr nur um rund ein Prozent zugenommen, was deutlich unter dem österreichischen Durchschnitt liegt. „Die Verkehrsbelastung durch Lkw ist in Lamprechtshausen aber generell sehr hoch: An Spitzentagen wurden hier bis zu 1.300 Lkw gezählt“, berichtete Wilfried Haslauer.

Kein Lkw-Fahrverbot für „Mautflüchtlinge“

In der Gemeinde vermutete man, dass darin ein hoher Anteil an Fahrzeugen enthalten ist, die die Maut auf Innkreis- und Westautobahn umgehen wollen. Dieser Verdacht konnte durch die Verkehrserhebungen allerdings nicht bestätigt werden: Lediglich zwei Prozent der Lkw sind dem Mautausweichverkehr zuzurechnen. „Damit wäre aber ein Fahrverbot mit Ausnahmen für den örtlichen Ziel- und Quellverkehr ohne jeden Effekt“, stellte Haslauer fest. Zum Vergleich: Im Wiestal lag der Anteil der „Mautflüchtlinge“ bei 11,1 Prozent, in Kuchl-Golling bei 10,7 Prozent, in Tenneck war sogar jeder dritte Lkw dem Mautumgehungsverkehr zuzurechnen.

Trassenfreihaltung für Umfahrung

„Die Verkehrsplaner des Landes haben den Gemeindevertretern heute im Detail dargelegt, wie diese Messergebnisse zustande gekommen sind. So konnten wir Zweifel an der Zuverlässigkeit der Zahlen beseitigen“, berichtete Haslauer von einem sehr guten Gespräch. Dabei sei auch klar geworden, wie wichtig der Bau einer Umfahrung für den Ort Lamprechtshausen ist. „Wir werden demnächst einen gemeinsamen Termin mit dem für die Raumordnung ressortzuständigen Landesrat Sepp Eisl machen, um die Trasse für eine Umfahrung von einer Verbauung frei zu halten“, kündigte Haslauer an. i217-11H


Quelle: Salzburger Landeskorrespondenz, 10.11.2004

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