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Internationalen Kongresses zu Fragen der Begabtenförderung in Salzburg
Spezielle Förderung für junge Talente
Burgstaller bei der Eröffnung des
Sperrfrist: Heute, Donnerstag, 11. November 2004, 18.00 Uhr!
(LK) „Nicht nur ‚lernschwache’ Kinder haben spezielle Förderbedürfnisse, sondern auch besonders ‚begabte’. Und das nicht nur bei den Anforderungen, sondern oft auch im sozialen Umgang“, erklärte Bildungsreferentin Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller heute, Donnerstag, 11. November, Nachmittag, in der Salzburger Residenz.
Egal ob intellektuelle, musische oder sportliche Begabung, jeder solle nach seinen Talenten und Fähigkeiten gefördert werden, so die Landeshauptfrau weiter. „Begabtenförderung muss sehr früh einsetzen, am besten schon im frühen Kindesalter, wenn sie optimal wirksam werden soll. Viele sind der Überzeugung, dass Hochbegabte einen Vorteil im Leben haben und privilegiert sind. Im Gegenteil: Es gibt für diese Kinder und Jugendliche nur wenig Angebote. Intellektuell hochbegabte Kinder brauchen entsprechende Inputs“, so Burgstaller.
Das Thema des Begabtenförderungskongresses in Salzburg lautet heuer „Mathematik/Naturwissenschaften“. Österreich liegt im EU-weiten Vergleich mit der Zahl der Hochschulabsolventinnen und -absolventen auf den Gebieten Mathematik, Naturwissenschaft und Technik im abgeschlagenen Feld. Nur 0,72 Prozent der 20- bis 29-Jährigen haben einen derartigen Lehrgang abgeschlossen. Pädagogische Anstrengungen zielen auf besseren, weil interessanteren naturwissenschaftlichen Unterricht und die Steigerung der Zahl der Absolvent/innen mit naturwissenschaftlicher Ausbildung um 15 Prozent. Dabei sollen verstärkt auch Mädchen zu diesem Studium motiviert werden. „Alles, was dazu beitragen kann, dass es hierzulande auch in Zukunft Spitzenleistungen in Naturwissenschaft und Technik gibt, ist willkommen und erwünscht, selbstverständlich auch eine gezielte Begabungs- und Begabtenförderung“, so die Landeshauptfrau. i218-11E
Quelle: Salzburger Landeskorrespondenz, 11.11.2004
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