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Zehn Jahre in Salzburg: ISIS - Gesundheit und Therapie für Frauen
Erste Anlaufstelle beim Thema Frauen und Gesundheit
Burgstaller zu zehn Jahren ISIS – Gesundheit und Therapie für Frauen
LHF Burgstaller bei Feier zum 10-jährigen Bestehen vom Frauengesundheitszentrum ISIS
(LK) Der Verein „ISIS – Gesundheit und Therapie für Frauen“ wurde vor zehn Jahren auf Initiative des Büros für Frauenfragen gegründet. Seither stehen die Türen Frauen und Mädchen als wichtige Anlaufstelle für Gesundheitsfragen offen. „In diesen zehn Jahren ist es dem Team gelungen, die Gesundheit von Frauen und Mädchen zum Thema zu machen“, erklärte Gesundheits- und Frauenreferentin Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller gestern, Donnerstag, 11. November, Abend, bei der Feier zum 10-jährigen Bestehen.
Das ISIS-Angebot, das von Mädchen bis hin zu Seniorinnen sehr gut angenommen wird, umfasst Informationen, Rat und Hilfe. Auch die verschiedenen Aktionstage werden von vielen Frauen besucht und so hat sich der Kreis der Interessierten von Jahr zu Jahr erweitert. „Die gute Mundpropaganda unter den Frauen zeigt ganz deutlich, dass die Arbeit des ISIS-Teams sehr geschätzt wird. Dazu nur drei Zahlen: Rund 16.000 Frauen wurden in 700 Veranstaltungen in Stadt und Land Salzburg über Themen der Frauengesundheit informiert. Dazu kommen noch rund 2.500 persönliche Beratungen. Das ist sehr eindrucksvoll und eine starke Leistung“, fand Burgstaller anerkennende Worte. Das Interesse an Gesundheitsthemen ist bei Frauen generell hoch. Jede Statistik weist Frauen als gesundheitsbewusster aus, und das zeigt sich auch im Alltag der Familien. „Frauen sind die ‚Gesundheitsmanagerinnen’. Sie vereinbaren Arzttermine für Mann und Kinder, betreuen Kranke, pflegen alte Angehörige und kaufen in der Apotheke ein. Außerdem bestimmen sie den Lebensmitteleinkauf weitgehend und damit die Ernährung. Nachdem die Familie gemanagt und versorgt ist, denken immer mehr Frauen dann auch noch an sich und die eigene Gesundheit. Dieser Trend ist sehr positiv und dem kommt die Angebotspalette von ISIS sehr entgegen“, so Burgstaller. Als Frauenreferentin sehe sie diese Entwicklung mit lachenden Augen. Jede selbstbewusste Frau sollte alle Möglichkeiten der Gesundheitsvorsorge nützen, wichtige Fragen stellen und die eigene Gesundheit schützen. Mit den richtigen Informationen werden Frauen befähigt, die Gesundheit selber aktiv zu fördern.
„Die meisten Frauen wünschen sich im eigenen Handeln unterstützt und nicht ‚behandelt zu werden’. Frauen wollen als ganze Personen verstanden werden. Der Verein ISIS weist seit langem daraufhin, wie wichtig ein geschlechtergerechter Ansatz in der Medizin ist. Die ‚Gendermedizin’ ist auch für mich bedeutend und auf jeden Fall ein Thema für das kommende Jahrzehnt. Die Gesundheitspolitik muss weit mehr als bisher auf die spezifischen Zugänge achten. Die ersten zehn Jahre sind sehr schnell vergangen und ich wünsche mir, dass die engagierte Tätigkeit bei ISIS weitergeht und weiterentwickelt wird“, so die Landeshauptfrau. i219-60b
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Quelle: Salzburger Landeskorrespondenz, 12.11.2004
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