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Salzburger Verkehrspolitik
Klare Marschrichtung in der Salzburger Verkehrspolitik
Haslauer setzt auf transparente Zusammenarbeit mit allen Fraktionen
(LK) Die Verkehrssprecher der vier Fraktionen im Salzburger Landtag, LAbg. Wolfgang Saliger (ÖVP), LAbg. Arno Kosmata (SPÖ), LAbg. Lukas Essl (FPÖ) und LAbg. Dr. Heidi Reiter (Grüne) lädt Verkehrsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Wilfried Haslauer morgen, Mittwoch, 10. November, zu einem politischen Gedankenaustausch: „Getreu dem Grundsatz ,Sachpolitik’ vor ,Parteipolitik’ möchte ich auch im Verkehrsressort in den kommenden Jahren durch Transparenz, durch die Einbindung von Experten aus Theorie und Praxis sowie durch eine offene politische Zusammenarbeit über die Parteigrenzen hinweg gute Lösungen für Salzburg finden“, kündigte Haslauer heute, Dienstag, an.
5-Punkte-Programm für die Salzburger Verkehrspolitik
Seine wichtigsten Zielsetzungen für die Salzburger Verkehrspolitik hat Wilfried Haslauer in einem 5-Punkte-Programm zusammengefasst:
Eine langfristige Verkehrsplanung über 15 bis 20 Jahre in Abstimmung mit der Raumplanung: „Bei Betriebsansiedlungen muss zuallererst auch bedacht werden, wo der zusätzliche Verkehr abgewickelt werden kann“, so Haslauer, der sich aber auch mit künftigen Entwicklungen und Zukunftstechnologien auseinandersetzen will: „Dabei muss es auch erlaubt sein, einmal über langfristige Visionen wie etwa die Salzburger Stadtbahn nachzudenken“, so Haslauer.
Die Schaffung und den Erhalt von komfortablen und konkurrenzfähigen Angeboten sowie eine Neustrukturierung von Organisation und Finanzströmen im öffentlichen Personenverkehr: „Gemeinsam mit dem Bund müssen wir den öffentlichen Verkehr neu organisieren, die Finanzströme entwirren, das gesamte System transparenter machen sowie Planbarkeit und Sicherheit für die Länder, Gemeinden und Verkehrsbetriebe schaffen“, betonte Haslauer.
Die verstärkte Nutzung der Bahn im Güterverkehr. Wilfried Haslauer: „Dazu gehört auch die Schaffung der erforderlichen Infrastruktur wie Anschlussgleise und Güterterminals.“
Den Schutz der Anrainer insbesondere an den Transitrouten. „Hierher gehören aber auch Bemühungen, den hausgemachten Verkehr zu reduzieren oder zumindest nicht ungebremst zu steigern. Das kann zum Beispiel mit Logistikverbünden erreicht werden, die für eine bessere Auslastung des Lkw-Frachtraumes sorgen und damit die Anzahl an Lkw-Fahrten verringern“, konkretisierte der Verkehrsreferent.
Die Erhöhung der Verkehrssicherheit insbesondere für Kinder und Jugendliche. „Kinder sind die schwächsten Verkehrsteilnehmer, auf die wir besonders Rücksicht nehmen müssen, die wir aber etwa durch verkehrserzieherische Maßnahmen besser auf die Gefahren im Straßenverkehr vorbereiten können“, so Haslauer. Bei Jugendlichen gehe es dagegen vor allem um Meinungsbildung zu mehr Verantwortungsbewusstsein etwa im Zusammenhang mit Alkoholkonsum.
„Ich glaube, dass diese Anliegen von Politikern aller Couleurs geteilt werden, lediglich über die Wege zum Ziel gibt es zum Teil unterschiedliche Ansichten“, ist Haslauer überzeugt. „Viele Projekte im Verkehrsbereich haben Auswirkungen für Jahrzehnte und wir sollten daher versuchen, diese Themen aus dem parteipolitischen Alltags-Hickhack herauszuhalten und nach fachlichen Kriterien zu beurteilen“, sprach sich Haslauer ein sachliches Arbeitsklima mit allen politischen Kräften im Land aus. i216-11C
Quelle: Salzburger Landeskorrespondenz, 09.11.2004
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