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Mehr Arbeitsplätze aber auch mehr Arbeitslose im Land Salzburg



Mehr Arbeitsplätze aber auch mehr Arbeitslose


Salzburgs Arbeitsmarkt hat sich im Jahr 2003 günstiger entwickelt als im Bundesländerdurchschnitt




LK • Der Salzburger Arbeitsmarkt hat sich im Jahr 2003 besser als im Bundesländerdurchschnitt entwickelt: Die Zahl der unselbstständig Beschäftigten stieg deutlich stärker als im Durchschnitt der neun Bundesländer und auch die Zahl der Arbeitslosen nahm geringfügig schwächer zu als auf österreichweit.

Im Jahr 2003 wurde in Salzburg die Zahl der Arbeitsplätze, das sind die unselbstständig Beschäftigten ohne Karenzurlaubs-/Kinderbetreuungsgeldbezieher/innen sowie der ordentlichen Präsenzdiener mit aufrechtem Beschäftigungsverhältnis, um + 0,8 Prozent ausgeweitet; der Zuwachs an Arbeitsplätzen fiel damit deutlich höher aus als für Österreich mit + 0,3 Prozent. Trotz der positiven Entwicklung bei den Arbeitsplätzen erhöhte sich allerdings auch die Zahl der Arbeitslosen, wobei der Anstieg in Salzburg mit + 2,9 Prozent niedriger als in Österreich mit + 3,3 Prozent ist, erläuterte Mag. Josef Raos, der Leiter des Landesstatistischen Dienstes. Aus diesen gegenläufigen Entwicklungen resultiert eine Arbeitslosenrate für Salzburg von 5,0 Prozent, die zwar geringfügig höher ist als im Jahr 2002 (+ 0,1 Prozentpunkte), aber deutlich niedriger als der Bundesländerdurchschnitt von 7,0 Prozent. Im Bundesländervergleich nimmt Salzburg hinter Oberösterreich (Arbeitslosenrate: 4,5 Prozent) den zweiten Platz ein.

Der angespannten Arbeitsmarktsituation entgegenwirkend wurden verstärkt Personen in Schulungsmaßnahmen des AMS einbezogen. Diese Personengruppe gilt als beschäftigt und nicht als arbeitslos. Diese arbeitsmarktpolitische Maßnahme wurde aber von den einzelnen Bundesländern unterschiedlich gehandhabt, der Anstieg der Zahl der Personen in Schulung streut daher zwischen den Bundesländern mit + 8,0 Prozent (Steiermark) und mit + 30,6 Prozent (Kärnten) sehr stark. Salzburg liegt mit der Ausweitung der Personen in Schulung mit + 24,1 Prozent über dem Wert von Österreich (+ 17,1 Prozent).

Werden nun die Beschäftigten- und Arbeitslosendaten um die Personen in Schulung bereinigt, ergibt sich ein ähnliches Bild – bis auf das Ranking der Arbeitslosenraten im Bundesländervergleich. Beim Zuwachs an Arbeitsplätzen liegt Salzburg mit + 0,7 Prozent wieder deutlich über dem Österreichschnitt, denn in Österreich blieb die Zahl der Arbeitsplätze praktisch konstant
(+ 0,1 Prozent). Bei der Zahl der Arbeitslosen entspricht der Zuwachs in Salzburg mit + 5,1 Prozent dem Österreichergebnis. Die Arbeitslosenrate liegt mit 5,6 Prozent wiederum deutlich unter jener Österreichs (8,2 Prozent), wobei aber im Bundesländervergleich nun Salzburg vor Oberösterreich (Arbeitslosenrate: 5,8 Prozent) den ersten Platz einnimmt. i3-11C


Quelle: Salzburger Landeskorrespondenz, 07.01.2004

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