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Land Salzburg bietet Chance Lehrabschluss nachzuholen



Land Salzburg bietet Chance Lehrabschluss nachzuholen


Buchinger: "Jeder verdient eine zweite Chance"

(LK) Im Juni 2003 startete im Land Salzburg das Projekt „Level 10“ mit dem Ziel, jugendlichen Lehrabbrechern eine zweite Chance zu bieten. 26 Jugendliche, die bereits über Praxiserfahrung in den Branchen Bau, Metall oder Elektrotechnik verfügten, wurden auf ihrem Weg zur Lehrabschlussprüfung intensiv begleitet. Heute, Freitag, 8. Oktober, zog Landesrat Dr. Erwin Buchinger Bilanz: „Mir gefällt das Projekt aus zwei Gründen“, erläutert der Landesrat: „Einerseits weil jeder eine zweite Chance verdient und die Möglichkeit erhalten soll, seine Qualifikation am Arbeitsmart zu verbessern, und zum Zweiten, weil es punktgenau auf Branchen zielt, in denen der Bedarf an Facharbeitern groß ist. Damit ist eine hohe Treffsicherheit der eingesetzten Mittel garantiert.“

Buchinger: „Jugendarbeitslosigkeit stärker bekämpfen“

Ganz generell will Buchinger Jugendlichen besondere Aufmerksamkeit schenken. Nach den neuesten Zahlen des AMS steigt die Zahl der Jugendlichen, die eine Lehrstelle suchen, stark an, während die Zahl der offenen Lehrstellen zurückgeht. „Hier müssen wir gegensteuern“, erläutert Buchinger, „denn wir dürfen die Jugendlichen nicht ohne Ausbildung oder Perspektive lassen. Mit dem „Jobs for You(th)“-Paket wird das Land 2005 mehr als 500.000 Euro investieren um Jugendliche ganz gezielt auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten. Das Projekt Level 10 ist ein erster Baustein auf dem Weg zu Vollbeschäftigung.“

Erfolgsquote mehr als 65 Prozent

2004 werden in vier Kursen 88 Jugendliche auf den Lehrabschluss vorbereitet, im Jahr 2003 haben mehr als 65 Prozent erfolgreich abgeschlossen. Die Kosten für das Projekt (75.000 Euro pro Kurs) werden zu zwei Drittel vom Land und zu einem Drittel vom AMS getragen. Möglich gemacht werden diese Erfolge durch enge Kooperation mit den beteiligten Unternehmen. Buchinger dazu: „Hier werden ganz gezielt Facharbeiter für den Bedarf des Marktes ausgebildet, die Jugendlichen werden sicher kaum Probleme bei der Jobsuche haben. Ganz generell werden wir das Problem des Lehrstellenmangels und der Jugendarbeitslosigkeit nur in enger Kooperation mit der Wirtschaft lösen können. Ich bin zuversichtlich, dass es hier bereits zu einem Umdenken kommt. Immer mehr Unternehmen erkennen wieder, wie wichtig gute Ausbildung ist.“ i196-11E


Quelle: Salzburger Landeskorrespondenz, 08.10.2004

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