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Wiedereröffnung des Landesberufsschülerheimes Hallein im Land Salzburg



Neues "Gesicht" für Halleiner Schülerheim


Schausberger: Energiesparende Maßnahmen und moderne Zimmer / Wiedereröffnung am Freitag, 23. Jänner




LK Ÿ Zur Wiedereröffnung des Landesberufsschülerheimes Hallein laden die Salzburger Landesregierung und die Geschäftsführung der GSWB (Gemeinnützige Salzburger Wohnbaugesellschaft mbH) am Freitag, 23. Jänner, ein. Gerade die Maßnahmen zum Energiesparen und die Modernisierung der Zimmer zeigen einerseits den verantwortungsvollen Umgang mit den Reserven der Natur und andererseits die Wertschätzung der Jugend, also der Zukunft, sagte dazu Landeshauptmann Dr. Franz Schausberger heute, Dienstag, 13. Jänner. Die Feier beginnt am Freitag, 10.00 Uhr, in Hallein (Weisslhofweg 7).

Nach den Um- und Neubauarbeiten wird es im Landesberufsschülerheim Hallein mit seinen sechs Gebäuden 237 Betten geben. 35 Bedienstete, davon 20 Erzieher/innen und sieben Reinigungskräfte arbeiten dort. 13.956 Quadratmetern Frei- und Sportanlagen stehen 4.285 Quadratmeter verbaute Fläche gegenüber.

Die durchgeführten Maßnahmen betreffen die Revitalisierung des Hauptgebäudes (Speisesaal, Zimmer, Seminarräume, Verwaltungsbereich), den Neubau des Küchentraktes (320 Quadratmeter) und der multifunktionellen Halle (580 Quadratmeter), Maßnahmen zur Wärmedämmung, den Neubau eines EDV-Raumes, die Installierung von EDV-Anschlüssen in allen Zimmern sowie die Energie- und Wasserversorgung. Die Kosten teilen sich die GSWB (Baumaßnahmen 4,8 Millionen Euro) und das Land Salzburg (Einrichtung 1,1 Millionen Euro).

Besonders positiv sei, dass der Bau der Multifunktions-Halle verwirklicht werden konnte, so Landeshauptmann Schausberger. Die Halle sei sowohl als zeitgemäße Ausbildungsstätte für die Lehrlinge des Berufes Dachdecker/Spengler als auch als Veranstaltungsraum für Heim und Schule geeignet. In den öffentlichen Ausschreibungen zu diesem Vorhaben erhielten durchwegs regionale mittelständische Unternehmen den Zuschlag. Dies sei ein Beweis für die Stärke der heimischen Wirtschaft, die Wertschöpfung der Investitionen erfolge im Land, hob der Landeshauptmann hervor.

Gestalterische Zurückhaltung und klare Formen

Die Vorgabe, die Bauarbeiten bei laufendem Betrieb der Schule durchzuführen, hatte Auswirkungen auf den Entwurf und den Bauablauf. Architektin Ingrid Bauer hat mit gestalterischer Zurückhaltung und klaren Formen auf den umliegenden, sehr vielfältigen Baubestand reagiert. Neue Elemente wie Verglasungen spiegeln die Gestaltung der Zubauten wider und führen die drei Bauteile zusammen. Die Wirkung wird durch ein einheitliches Farbkonzept verstärkt. Durch die transparente Außenhaut wird dieses Konzept auch im Innenraum spürbar. i7-45


Quelle: Salzburger Landeskorrespondenz, 13.01.2004

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