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Land Salzburg - akute Raumnot des Frauenbüros ist behoben



Akute Raumnot des Frauenbüros ist behoben


Burgstaller bei Eröffnung der neuen Räumlichkeiten: Frauenpolitisches Signal für das Land


Sperrfrist: Heute, Mittwoch, 14. Jänner 2004, 16.00 Uhr!

LK • Mit den neuen Räumlichkeiten des Büros für Frauenfragen und Chancengleichheit des Landes, kurz BFF, in der Michael-Pacher-Straße 28 (Ecke Alpenstraße) ist die jahrelange Raumnot dieser Service-Einrichtung für alle Frauen im Land Salzburg endlich behoben. „Das ist nicht nur eine Motivation für das Team des Frauenbüros, sondern verbessert auch die Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Netzwerken sowie die Beratungssituation für Rat suchende Frauen“, sagte dazu Frauenreferentin Landeshauptmann-Stellvertreterin Mag. Gabi Burgstaller heute, Mittwoch, 14. Jänner, bei der Eröffnung der neuen Räume. „Neben den Verbesserungen, die diese neuen Räume für die Arbeitssituation im Frauenbüro bringen, verstehe ich diese Eröffnung aber auch als frauenpolitisches Signal: mehr Raum und mehr Farbe für die Frauenpolitik in unserem Land.“

„Wir behalten unsere Linie bei, nämlich für Fraueninteressen einzutreten und allen Frauen in Stadt und Land Salzburg optimales Service zu bieten. Die laufende kostenlose Rechtsberatung für Frauen, die sehr stark beansprucht wird und auch in den Regionen angeboten wird, und das aktuelle Salzburger Frauenlexikon sind nur zwei Beispiele“, erklärte Mag. Romana Rotschopf, die seit 1989 das Büro für Frauenfragen und Chancengleichheit leitet und außerdem die Gleichbehandlungsbeauftragte des Landes Salzburg ist. „Die neuen Räume, auf die wir sehr lange warten mussten, eröffnen uns aber auch neue Chancen. So können freie Mitarbeiter/innen – etwa bei EU-Projekten – direkt bei uns arbeiten, was unnötige Schnittstellen vermeidet. Auch unsere Fachbibliothek, die allen feministisch interessierten Studierenden und allen anderen Interessierten offen steht, kann endlich angemessen präsentiert werden“, sagte Rotschopf, in deren Team zwei Männer und vier Frauen arbeiten.

Optimaler Standort für BFF

Die neuen Räume des BFF sind auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Obusse der Linien 3 und 8 verkehren im Fünf-Minuten-Takt ins Zentrum bzw. nach Salzburg-Süd. Der Fußweg von der Haltestelle Faistauergasse zum BFF ist zirka 150 Meter lang.

Um 19.00 Uhr wird heute anlässlich der Eröffnung der neuen Räumlichkeiten außerdem die Ausstellung „Kunstträume für Frauenräume“ eröffnet. Zu sehen sind bis zum 29. Februar in der Michael-Pacher-Straße 28 Arbeiten von sieben Künstlerinnen, die sich zur Community „Kunstraumfrauen“ zusammengeschlossen haben. Heidi Bojanovsky, Karin Draxl, Maria Kohlberger, Antonia Langgartner, Gerda Metz, Krista Schebek und Elisabeth Schrempf arbeiten in einem gemeinsamen Atelier in der Gabelsberger Straße 23. Ihr Konzept heißt, als Frauen professionell Arbeiten – sowohl was die Kunst als auch die Organisation betrifft. Alle Beschlüsse, auch der Finanzplan, werden einstimmig gefasst. Jede macht das, was ihren persönlichen Fähigkeiten entspricht. Die sieben Malerinnen besitzen ein eigenes künstlerisches Potenzial: Kraft in Strichführung und Ausdruckskraft in der Aktzeichnung sind genauso vertreten wie luftige Landschaften, poetisch-erzählerische Bilder, Farbexperimente oder reduzierte geometrische Formen. In dem Logo „Kunstraumfrau“ steckt die gedankliche Verbindung „KunstTraumFrau“, diese traumhafte Phantasie ist durchaus beabsichtigt und gewünscht. i8-11C

Franz Neumayr wird für das Landespressebüro Fotos von der Eröffnung der neuen Räumlichkeiten des BFF anbieten.


Quelle: Salzburger Landeskorrespondenz, 14.01.2004

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