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Keltenmuseum Hallein im Land Salzburg
Keltenmuseum Hallein wird einen Ausflug wert sein
Raus: Eröffnung voraussichtlich am 3. April / Optimale Voraussetzungen für Ausstellungen
LK • Das neue Keltenmuseum in Hallein wird einen Ausflug wert sein! In wenigen Wochen wird das fertige Gebäude übergeben. Salzburgs Kulturreferent Landesrat Dr. Othmar Raus ist sich sicher, dass damit Salzburg eine Attraktion mehr haben wird. „Das Museum wird optimale Voraussetzungen für die Ausstellungen bieten. Die Pläne wurden erstklassig umgesetzt“, so Raus heute, Donnerstag, 15. Jänner. Er dankte Direktor Mag. Kurt Zeller und Vizebürgermeisterin Dr. Astrid Stranger, die die Arbeiten für die Stadt Hallein betreut. Diese Woche findet schon die Endreinigung statt, in zwei Wochen können schon die Ausstellungen aufgebaut werden. Die erste Ausstellung soll dann Ostern 2004 zu sehen sein. Die Kosten für die Umbauten betrugen 3,2 Millionen Euro. Den Großteil dieser Gelder hat das Land Salzburg zugeschossen.
Das Foyer des Hauses wurde in Form eines Glasvorbaues an die Nordfassade zur Salzach hin verlagert, dem einstigen Lebensnerv für die Salzschiffe. Im Erdgeschoss findet die Begegnung mit der ersten mitteleuropäischen „Gesamtkultur“, den Kelten, statt. Als Einstieg wird der geografische Raum, in dem die so genannte La-Tene-Kultur entstanden ist, mit ausgewählten Objekten beleuchtet. Der prähistorische Salzbergbau, die Siedlungen der frühen Bergknappen und Salzhändler, sowie die einzigartigen Grabfunde werden in einer gänzlich neuen Vitrinenlandschaft mit moderner Lichtführung, interaktiven Dioramen und virtuellen Installationen erlebbar gemacht. Im 2. Obergeschoß, das dem historischen Salzwesen vorbehalten bleibt, findet man enge Stollen und eine Abbaukammer, die man auf Sitzbalken eines schrägen Schurfes wieder verlässt. Sprichwörtlich abgehoben schreitet man anschließend in den „Fürstenzimmern“ auf einem Glasboden über historische Intarsienböden. i9-11B
Quelle: Salzburger Landeskorrespondenz, 15.01.2004
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