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Erweiterung des Europarks in Salzburg-Taxham
UVP schafft Interessenausgleich bei Erweiterung des Europarks
Raus: Interessen der Wirtschaft, Konsumenten mit Anliegen der Umwelt und Anrainer in Einklang gebracht
LK • Bei der Erweiterung des Europarks in Salzburg-Taxham konnte durch die im Ressort von Landesrat Dr. Othmar Raus durchgeführte Umweltverträglichkeitsprüfung ein Interessenausgleich erzielt werden. Die Interessen der Wirtschaft, der Arbeitnehmer und der Konsumenten wurden mit den Interessen der Umwelt und der Anrainer in Einklang gebracht. Das sei nicht immer einfach gewesen und verlangte auch vom Investor viele Zugeständnisse, sagte dazu Umweltschutzreferent Raus heute, Freitag, 16. Jänner.
Das Projekt Europark II besteht aus der Ansiedlung von IKEA und der Erweiterung des Europarks. Der Europark hat nun eine Flächenwidmung als Einkaufszentrum von 41.250 Quadratmetern, IKEA von 15.000 Quadratmetern als „Bau-, Möbel- und Gartenfachmarkt“. IKEA brachte 300 neue Arbeitsplätze, die Europark-Erweiterung zusätzlich 500. Insgesamt arbeiten dann im Europark rund 1.800 Personen, in der angrenzenden Spar-Zentrale weitere 500.
„Mit der Erweiterung des Europarks ist es dem größten Arbeitgeber des Landes möglich geworden, weiter zu expandieren. Damit werden 500 Arbeitsplätze geschaffen, die auf lange Zeit bestehen werden können“, sagte Landesrat Raus über den Erfolg, die Erweiterung ermöglicht zu haben. Es müsse Ziel der Politik sein, konkurrenzfähige Arbeitsplätze zu schaffen. Die Firma Spar sorgt im Land Salzburg dafür, dass viele Menschen Arbeit finden. Raus hob auch die Bedeutung von Spar als Partner in der Nahversorgung hervor.
Die Investition für die Erweiterung des Europark komme zur richtigen Zeit, so Raus weiter. Der Salzburger Arbeitsmarkt sei angespannt. Neue Arbeitsplätze seien zurzeit besonders dringend nötig. Rund 12.500 Menschen, um 770 mehr als Anfang Jänner des Vorjahres, haben derzeit in Salzburg keine Arbeit.
„Moderne Wirtschaftspolitik setzt auf das Ermöglichen“, sagte Raus. Das Projekt habe wichtige Impulse für die Bauwirtschaft gesetzt und binde langfristig Kaufkraft an Salzburg. „Wir haben die Kaufkraftströme umgedreht: Gaben früher die Salzburger ihr Geld im benachbarten Ausland aus, so strömt heute Kaufkraft von dort in unser Land“, so Raus. i10-11A
Quelle: Salzburger Landeskorrespondenz, 16.01.2004
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