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Barocke Klangbilder in der Residenzgalerie in Salzburg



Barocke Klangbilder in der Residenzgalerie


Konzert mit barocken Kompositionen am 22. Jänner Führung durch die Sonderausstellung am 24. Jänner




LK • Zu einem Konzert mit barocken Kompositionen von Monteverdi, Legrenzi und Manelli lädt die Salzburger Residenzgalerie am Donnerstag, 22. Jänner, um 19.00 Uhr ein. Es musiziert das „Ensemble 17“, das aus Studierenden und Lehrenden der Musikuniversität Mozarteum besteht und von Prof. Josef Wallnig geleitet wird (Eintritt: sechs Euro). Unter dem Titel „Die
Melancholie Venedigs“ sind derzeit in der Residenzgalerie venezianische Gemälde des 17. Jahrhunderts aus der Sammlung Luigi Koelliker/Mailand zu sehen. Am Samstag, 24. Jänner, findet um 10.30 Uhr eine Führung durch die Sonderausstellung mit Direktorin Dr. Roswitha Juffinger statt.

Venedig – die „Serenissima“: Noch in ihrer Melancholie des Vergänglichen verzaubert sie mit heiterem Leuchten, fasziniert sie durch ihre geographische Lage und ihre Kunst. Neben der Architektur war es die Malerei, welche mit Tizian und Tintoretto, den Großmeistern des 16. Jahrhunderts, die europäische Kunst nachhaltig beeinflusste. Eine Malerei, deren eigentliches Element die Farbe ist. „Colorito alla veneziana“ bezeichnet das harmonische Zusammenspiel von Farbtönen, deren Ineinanderfließen die Konturen der einzelnen Farbflächen auflöst. Eine breit gefächerte Palette reiner, mitunter seltener Pigmente diente der einzigartigen Erzeugung atmosphärischer Lichteffekte mit tonaler Ausgewogenheit und kennzeichnet gemeinsam mit dem „Non finito“, dem Charakter des Unfertigen und der Sprezzatura, der skizzenhaften Flüchtigkeit, die Malerei der Venezianer.

Es waren Künstler wie Palma il Giovanne, Padovanino und Domenico Fetti, die einen Brückenschlag von Tizian zum Barockzeitalter schufen. Der Mailänder Kunstsammler Luigi Koelliker erwarb im Herbst 2002 die Gemäldesammlung von Eduard A. Safarik (Rom). Eine Auswahl dieser Bilder, vorwiegend venezianische Malerei des 17. Jahrhunderts, wird erstmals der
Öffentlichkeit präsentiert. Zu sehen sind mythologische Szenen ebenso wie Porträts und Heiligendarstellungen. i11-20


Quelle: Salzburger Landeskorrespondenz, 19.01.2004

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