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Katastrophenfond des Landes Salzburg



Katastrophenfondssitzung: 3,7 Millionen Euro Schadenshilfe

Sepp Eisl: Zwei Drittel der Sturm-Fälle bearbeitet / Kofinanzierung Bund - Land


Sperrfrist: Heute, Dienstag, 20. Jänner 2004, 12.30 Uhr!

LK • In der Sitzung des Katastrophenfonds des Landes Salzburg heute, Dienstag, 20. Jänner, wurde die Auszahlung von rund 3,7 Millionen Euro Schadenshilfe, großteils an Geschädigte vom Windwurf im Herbst 2002, beschlossen. „Rund 3,2 Millionen Euro werden davon unmittelbar angewiesen, die verbleibenden 0,5 Millionen Euro werden gegen Vorlage von entsprechenden Rechnungen überwiesen“, so Landesrat Sepp Eisl, Vorsitzender des Katastrophenfonds des Landes. In Summe wurden in der Sitzung 609 Schadensfälle mit einer Gesamtschadenssumme in der Höhe von neun Millionen Euro behandelt. Mit der heutigen Sitzung wurden 1.079 Sturmschadensfälle, das sind rund zwei Drittel der Gesamtschadensfälle, behandelt, die insgesamt eine Schadenssumme von 16,2 Millionen Euro ausmachen. Der Zuschuss aus Geldern des Katastrophenfonds beträgt 5,8 Millionen Euro.

Die Schadensbeihilfen, die vom Katastrophenfonds des Landes Salzburg ausbezahlt werden, sind kofinanzierte Gelder von Bund und Land, wobei der Finanzierungsschlüssel bei 60 zu 40 liegt. „Der Katastrophenfonds ist für uns ein Instrument, um bei entsprechenden Schadens-fällen durch Naturkatastrophen rasch den Betroffenen Hilfe bieten zu können. Gerade bei den Großereignissen im Sommer und Herbst 2002, dem Hochwasser und dem Sturmschaden, war es wichtig, den Geschädigten so schnell und unbürokratisch wie nur möglich zu helfen, um größeres Leid und Existenzgefährdungen zu verhindern. Aber auch in zahlreichen Einzelfällen, die in der Öffentlichkeit nicht oder kaum wahrgenommen werden, können wir mit den Geldern aus dem Katastrophenfonds sinnvolle Unterstützung bieten“, so Landesrat Sepp Eisl. i12-60f


Quelle: Salzburger Landeskorrespondenz, 20.01.2004

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