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Keine "Zwei-Klassen-Erwachsenenbildung" im Land Salzburg



Keine "Zwei-Klassen-Erwachsenenbildung"


Eberle bei der Hauptversammlung und Herbsttagung des Salzburger Bildungswerkes


Sperrfrist: Freitag, 5. November 2004, 15.00 Uhr!

(LK) „Die politische Teilung der Erwachsenenbildung in eine berufsbezogene und eine allgemeine darf nicht zu einer ‚Zwei-Klassen-Erwachsenenbildung’ führen.“ Das hob Landesrätin Doraja Eberle bei der Hauptversammlung und Herbsttagung 2004 des Salzburger Bildungswerkes heute, Freitag, 5. November, hervor. Landesrätin Eberle nimmt damit Bezug auf die Ressortaufteilung innerhalb der Landesregierung, wo die berufsbezogene Erwachsenenbildung mit der Einrichtung des Qualifizierungschecks bei Landesrat Dr. Erwin Buchinger und die allgemeine Erwachsenenbildung bei Landesrätin Eberle angesiedelt ist.


Mag die berufliche Erwachsenenbildung an höherer Qualifikation am Arbeitsplatz, in besseren Berufschancen und in besserem Einkommen vielleicht direkter zu messen sein, so dürfe der Stellenwert der allgemeinen Erwachsenenbildung nicht unter die Räder kommen, so Eberle. Die soziale und kulturelle Bedeutung der Erwachsenenbildung über die berufliche Qualifikation hinaus sei enorm.


Landesrätin Eberle will daher in ihrer Verantwortung für die Erwachsenenbildung in Salzburg besonders darauf achten, dass eine Ausgewogenheit der Themen der Erwachsenenbildung bestehen bleibt und stets ein ganzheitlicher bildungspolitischer Ansatz gewählt wird.


Wenn die Landesregierung einen Strategieplan Bildung, wie im Arbeitsübereinkommen der Landesregierung als Vorhaben angekündigt, umsetzen will, dann sollte auch hier der ganzheitliche Ansatz sichtbar werden, so Eberle: Von der Vorschulbildung über die Pflichtschule, die musikalische Ausbildung bis hin zur Erwachsenenbildung – Bildung ist nicht zu teilen. i214-11



Quelle: Salzburger Landeskorrespondenz, 05.11.2004

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