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Eröffnung der Felsentherme in Bad Gastein, Land Salzburg
Einem Megatrend auf der Spur
Burgstaller bei Eröffnung der Felsentherme in Bad Gastein: Salzburg bietet für mehrere moderne Thermenanlagen Platz
Sperrfrist: Freitag, 5. November 2004, 17.00 Uhr!
(LK) Der Gesundheits- und Wellnesstourismus verzeichnet alljährlich zweistellige Zuwachsraten. Internationale Trendforscher prognostizieren, dass der Wellness-Boom keine Eintagsfliege ist, keine bloße Modeerscheinung, sondern, dass der Gesundheits- und Wellness-Markt drauf und dran ist, zum größten und sichersten Markt der Zukunft zu werden. „Es ist ein gutes und sicheres Gefühl, wenn man den Trend auf seiner Seite hat. Erst recht, wenn es sich um einen so genannten ‚Megatrend’ handelt“, betonte Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller heute, Freitag, 5. November, bei der Eröffnung der Felsentherme in Bad Gastein.
Im Land Salzburg habe man dieser Entwicklung Rechnung getragen: Es liegen bekanntlich mehrere Projekte für Thermenanlagen im Bundesland in unterschiedlichen Stadien der Entwicklung vor. „Tatsache ist, dass in Salzburg für mehrere moderne Thermenanlagen Platz ist, ohne, dass eine ruinöse Konkurrenz entstehen würde. Und Wettbewerb an sich ist durchaus sinnvoll, es bedeutet – um im Wellness-Jargon zu bleiben – „fitness“ für die Angebotsqualität. Das Land wird jedenfalls auch weiterhin behutsam und mit Bedacht als Förderer und Mitgestalter des Wellness-Angebotes im ganzen Land Salzburg handeln“, so die Landeshauptfrau.
Wichtig sei aber, dass man mit dem Begriff „Gastein“ bereits jetzt über eine Marke verfüge, die einen guten internationalen Ruf hat. Und das schon seit einer Zeit, lange bevor die Trendforscher die Lust an der Wellness entdeckt hatten, merkte Burgstaller an. Schon Paracelsus habe hier an den legendären Gasteiner Heilquellen seine Studien betrieben, Fürsterzbischöfe, weltliche Fürsten und gekrönte Häupter, ja Kaiser, haben hier Entspannung und Genesung gesucht. Diese große Vergangenheit des Gasteinertales sorge für einen großen Startvorteil. Es gehe aber um die Zukunft: Die Modernisierung und Attraktivierung der touristischen Infrastruktur im Gasteinertal sei daher gerade in den vergangenen Jahren ein großes und strategisches Anliegen auch der Landespolitik, sagte die Landeshauptfrau.
Mit der Umgestaltung des Felsenbades wurden nun insgesamt neun Millionen Euro in die Erneuerung und den Neubau der Bäderlandschaften im Gasteinertal investiert. Das Land habe dazu rund drei Millionen Euro beigetragen, dazu kommen noch Gelder aus dem Gemeindeausgleichsfonds. Das Bäderkonzept umfasst bekanntlich die heuer im Juni eröffnete Alpentherme in Bad Hofgastein, das Solarbad in Dorfgastein und die Felsentherme in Bad Gastein.
„Mit dieser gemeinschaftlichen Anstrengung wurde die herausragende Chance des Gasteinertales gewahrt, sich im internationalen Wettbewerb der Wellness-Standorte erfolgreich zu behaupten und wieder Marktanteile zurückzuerobern“, sagte die Landeshauptfrau. Mit dem Bäderkonzept, das noch vor den Schisportanlagen die zentrale touristische Infrastruktur des Gasteinertales umfasst, sei natürlich auch eine Herausforderung und ein Auftrag an die Hotellerie verbunden: Die Angebotsqualität müsse möglichst rasch an jene der neuen Bäderlandschaft – und natürlich an die Anforderungen der Gäste angepasst werden. Burgstaller: „Die neuen Thermenanlagen als zugkräftigen Lokomotiven brauchen jetzt auch noch mehr attraktive Waggons.“ i214-20
Es gilt das gesprochene Wort!
Franz Neumayr wird den Redaktionen für das Landespressebüro Fotos von der Eröffnung der Felsentherme in Bad Gastein anbieten.
Quelle: Salzburger Landeskorrespondenz, 05.11.2004
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