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Kinderbetreuung im Land Salzburg



Wo drückt der Schuh in der Kinderbetreuung?


Eberle: Landesweite Bedarfserhebung läuft noch bis zum 30. November




(LK) Neue gesellschaftliche Entwicklungen, veränderte Situationen bei der Betreuung, regionale Gegebenheiten und Flexibilität in der Arbeitszeit sollen künftig bei der Kinderbetreuung im Land Salzburg stärker berücksichtigt werden. Um gesicherte Daten über den aktuellen Bedarf zu erhalten, hat Familienreferentin Landesrätin Doraja Eberle eine Analyse in Auftrag gegeben. „Ich gehe davon aus, dass wir im Land Salzburg eine sehr gut funktionierende Kinderbetreuung haben“, stellt die Familienreferentin klar, dennoch gebe es da oder dort Lücken. „Wir wissen nicht, welche Familie konkret in welcher Salzburger Gemeinde für welches Kind welchen Alters einen Betreuungsplatz braucht. Daher sollten sich Eltern, die noch keinen Platz für ihr Kind gefunden haben, melden“, erläutert Eberle ihre Initiative. Noch bis zum 30. November besteht in jedem Bezirk die Möglichkeit, einer kompetenten Stelle den Bedarf zu melden. Dies kann entweder über


• Telefon bei den Forum Familie-Büros (Flachgau: Telefon 0662/48 12 01-11, Tennengau: Telefon 06245/700 50-90, Pongau: Telefon 0664/82 84 180, Pinzgau: Telefon 0664/82 84 179, Stadt Salzburg: Telefon 0664/55 777 83),
• Internet (www.familie-salzburg.at) oder mittels
• Fragebogen geschehen, den man bei allen Gemeindeämtern abholen kann.


Innerhalb der Möglichkeiten werden Eltern bei der dringenden Suche nach einem Betreuungsplatz jedoch auch sofort unterstützt.
Der Lungau ist bei dieser Erhebung nicht integriert. Dort wurden das Thema Kinderbetreuung und die Schaffung von Einrichtungen zur Kinderbetreuung bereits vom Regionalverband Lungau aufgegriffen und es wird eine eigene Erhebung dazu durchgeführt. Die Ergebnisse sollen dann in die Gesamtauswertung des Landes einfließen.


Aufbauend auf die Erhebung werden in Absprache mit den betroffenen Gemeinden die Rahmenbedingungen zur Deckung des offenen Bedarfs individuell geklärt und Lösungen gesucht. Diese Bedarfserhebung wird in Zusammenarbeit mit dem Kindergartenreferat, dem Familienreferat und „Forum Familie“ durchgeführt und stellt den Beginn einer langfristigen Aktion dar, so Landesrätin Eberle. Die Einrichtungen von „Forum Familie“ in allen Bezirken werden nach Vorliegen der Bedarfszahlen auch eine umfassende Beratung bei der Planung von Kinderbetreuung in Einzelfällen anbieten und ganz spezifische Lösungen suchen. i211-20



Quelle: Salzburger Landeskorrespondenz, 02.11.2004

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