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Land Salzburg: Georg-Trakl-Preises für Lyrik
Georg-Trakl-Preises für Lyrik geht an Ferdinand Schmatz
Förderungspreis für Petra Nagenkögel Raus überreicht die Preise am 16. November
(LK) Der österreichische Autor Ferdinand Schmatz ist Preisträger des mit 7.300 Euro dotierten Georg-Trakl-Preises für Lyrik 2004. Der mit 2.900 Euro dotierte Georg-Trakl-Förderungspreis 2004 geht an Mag. Petra Nagenkögel. Kulturreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Othmar Raus wird die Preise am, Dienstag, 16. November, Abend, in der Galerie im Traklhaus überreichen. Der Georg-Trakl-Preis für Lyrik sowie der Förderungspreis werden immer anlässlich der Wiederkehr von runden Geburts- oder Todestagen des Dichters vergeben.
Die Jury des Georg-Trakl-Preises bestand aus der Literaturwissenschafter und –kritikerin Dr. Daniela Strigl, Univ.-Prof. Dr. Johann Holzner von der Universität Innsbruck und dem Literaturredakteur und Schriftsteller Dr. Anton Thuswaldner. Die Juroren hoben bei den Gedichten von Ferdinande Schmatz vor allem hervor, dass diese streng kontrolliert und dennoch offen für Inspiration, für die Unwegbarkeiten des sprachlichen Zufalls, sind und von einer besessenen Arbeit am Sprachmaterial zeugen. Ferdinand Schmatz ist 1953 in Korneuburg geboren und lebt in Wien. Er schreibt Lyrik, Prosa, Essays und Hörspiele.
Die Jury für den Georg-Trakl-Förderungspreis für Lyrik 2004 bestand aus Christine Haidegger, Mag. Erwin Einzinger und Dr. Tomas Friedmann vom Salzburger Literaturhaus. Die Texte von Mag. Petra Nagenkögel überzeugten die Juroren durch ihre formale Geschlossenheit und Dichte. Petra Nagenkögel ist 1968 in Linz geboren und studierte Germanistik, Physik und Philosophie in Salzburg. Derzeit arbeitet sie als Leiterin eines Literaturvereins und Literaturverlages im Salzburger Literaturhaus. I208-20
Die Redaktionen sind eingeladen, an der Verleihung des Georg-Trakl-Preises für Lyrik und des Georg-Trakl-Förderungspreises 2004 am Dienstag, 16. November, um 18.00 Uhr in der Galerie im Traklhaus teilzunehmen.
Quelle: Salzburger Landeskorrespondenz, 27.10.2004
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