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Land Salzburg: Vollbeschäftigung kann erreicht werden



Vollbeschäftigung kann erreicht werden


Buchinger: Förderungen nicht nach dem Gießkannenprinzip, sondern gezielt einsetzen




(LK) Im Auftrag von Arbeitsmarktreferent Landesrat Dr. Erwin Buchinger („Mr. Arbeit“) hat der Landesstatistische Dienst eine Prognose fertig gestellt, die Vollbeschäftigung als realisierbares Ziel aufzeigt und die von Landesrat Dr. Buchinger heute, Freitag, 29. Oktober, in einem Informationsgespräch vorgestellt wurde. Der Leiter des Landesstatistischen Dienstes, Mag. Josef Raos, sagte dazu: „Je nach Prognosevariante erscheint es möglich, die Arbeitslosenrate in Salzburg bis 2009 von derzeit 5,1 Prozent auf ein Niveau zwischen 3,7 und 4,5 Prozent zu senken.“ Abhängig seien die Prognosen vom allgemeinen Wirtschaftswachstum, von der Pendlerbilanz und dem regionalen Beitrag, den Salzburg aus eigener Kraft leisten kann, so Raos.

Schwerpunkte für die Jugend

Was Salzburgs Beitrag betrifft, hat Landesrat Buchinger auch schon einige Ideen. „Mir ist dabei wichtig, dass die Förderungen gezielt und schwerpunktmäßig eingesetzt werden, Förderungen mit der Gießkanne zeigen zu wenig Wirkung.“ Deshalb wird 2005 besonderes Augenmerk auf Projekte für die Jugend gelegt. Von den 3,7 Millionen Euro, die in Salzburg für Beschäftigungsprojekte zur Verfügung stehen (aktive Arbeitsmarktförderung und soziale Arbeitsprojekte), werden insgesamt 1,3 Millionen Euro in Jugendprojekte investiert. „Hier ist Salzburg im Bundesländervergleich besonders stark, aber die Jugendarbeitslosigkeit ist immer noch höher als der Schnitt. Für mich ist es wichtig, jungen Menschen Chancen zu bieten, denn hier ist die Frustration am Größten.“ Die Arbeitsmarktpolitik eines Landes allein könne keine Trends setzen, aber Stärken ausbauen und bestimmte Entwicklungen verstärken, so Buchinger.

Besonders wichtig ist für Buchinger, dass die einzelnen Einrichtungen wie Land, Arbeitsmarktservice (AMS) oder Bundessozialamt ihre Schwerpunkte aufeinander abstimmen. In dem Informationsgespräch erklärte AMS-Direktor Siegfried Steinlechner: „Sehr viele Projekte werden von Land und AMS co-finanziert, so zum Beispiel das Programm „Jobs for You(th)“ zur gezielten Weiterqualifizierung von Jugendlichen. Das ermöglicht eine gemeinsame Schwerpunktsetzung.“ Besonders positiv sei es, dass es auch gelungen ist, das Bundessozialamt in diese Planungsarbeit einzubinden. „Mit der Kostenübernahme des ‚JASG’-Programms gliedert sich das Bundessozialamt vorbildlich in eine Gesamtstrategie ein“, so Steinlechner.

Zahlreiche konkrete Projekte 2005

Für 2005 kündigte Buchinger eine ganze Reihe teils neuer Initiativen an: So wird der Bildungsscheck auch 2005 weiter bestehen und auf Grund der Erfahrungen aus dem laufenden Jahr auch höher dotiert werden. Bei den Arbeitsstiftungen will Buchinger 2005 „bis zur momentanen Kapazitätsgrenze“ von 120 (bisher: 33) ausbauen. Bei der Jugend liegen die Schwerpunkte bei „Jobs for You(th)“ (770.000 Euro vom Land, 2,2 Millionen Euro vom AMS) mit der Zielgruppe der 19 bis 24-jährigen Pflichtschulabgänger und dem vom Bundessozialamt finanzierten „JASG“-Programm mit der Zielgruppe der ab 14-jährigen.

„Vollbeschäftigung ist allerdings ein Ziel, das nicht nur allein durch Arbeitsmarktinitiativen erreicht werden kann. Im Regierungsübereinkommen ist auch festgeschrieben, dass die Wirtschaftspolitik auf dieses Ziel ausgerichtet werden muss. Auch wurde festgehalten, dass alle wirtschaftspolitischen Maßnahmen in Hinblick auf ihre Beschäftigungswirkung überprüft werden sollen. Auch hier sollten sinnvolle Schwerpunkte zur Verstärkung unserer Bemühung gesetzt werden“, so Buchinger. Er selber arbeite bereits zusammen mit Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Wilfried Haslauer und der Industriellenvereinigung an einem „Standortabkommen“, im dem gemeinsam mit der Wirtschaft neue Beschäftigungsimpulse vor allem für die lange vernachlässigte Industrie gesetzt werden sollen, sagte Buchinger.

Zahl der Arbeitsplätze gestiegen

Im III. Quartal 2004 gab es in Salzburg um + 1,0 Prozent mehr unselbstständig Beschäftigte als zwölf Monate zuvor. Die Zunahme war damit prozentuell gleich hoch wie für Österreich. Eingeschränkt auf die produktiv Beschäftigten bzw. die Zahl der Arbeitsplätze, das sind die unselbstständig Beschäftigten ohne Kinderbetreuungsgeldbezieher/innen und ordentliche Präsenzdiener mit aufrechtem Beschäftigungsverhältnis, war die Zunahme in Salzburg mit + 0,9 Prozent geringfügig stärker als für die neun Bundesländer in Summe (+ 0,8 Prozent). Dabei kam es mit Ausnahme Wiens (in Wien ging die Zahl der produktiv Beschäftigten, d.h. der Arbeitsplätze, um  0,8 Prozent zurück) in allen Bundesländern zu einer Zunahme der Zahl der Arbeitsplätze.

Leider kam es auch bei den Arbeitslosen zu einer Zunahme. Im III. Quartal 2004 waren in Salzburg um + 1,6 Prozent mehr Menschen arbeitslos als im gleichen Quartal des Vorjahres. Die Zunahme war damit in Salzburg stärker als auf Österreichebene mit + 0,4 Prozent. Im Bundesländervergleich zeigen sich deutliche Unterschiede: Einem doch starken Anstieg der Zahl der Arbeitslosen von + 7,1 Prozent in Vorarlberg steht ein Rückgang bei der Arbeitslosigkeit in der Steiermark mit  4,7 Prozent und auch in Wien mit - 0,7 Prozent gegenüber.

Für Salzburg errechnet sich in der Folge für das III. Quartal 2004 eine Arbeitslosenrate von 3,8 Prozent, die deutlich unter dem Österreichwert von 5,9 Prozent liegt und im Bundesländerranking nur von Oberösterreich unterboten wird. Mit anderen Worten: Salzburg liegt im Bundesländervergleich der Arbeitslosenraten hinter Oberösterreich an zweiter Stelle.

Arbeitsmarktindikatoren für das III. Quartal 2004



Arbeitsmarktindikatoren für das III. Quartal 2004

Bundesländer/
Österreich
Unselbstständig

Beschäftigte
inkl. KBG/OPD1)
Unselbstständig

Beschäftigte
ohne KBG/OPD1)
Arbeitslose
Arbeitslosenrate

VÄ geg.
III.Q2003
Rang
VÄ geg.
III.Q2003
Rang
VÄ geg.
III.Q2003
Rang
Stand
III.Q2004
Rang

Burgenland
+ 0,2
8
+ 0,5
8
+ 2,2
6
6,5
8

Kärnten
+ 1,4
3
+ 1,3
3
+ 0,0
3
5,4
5

Niederösterreich
+ 1,2
4
+ 1,3
4
+ 4,4
8
6,1
7

Oberösterreich
+ 2,4
1
+ 1,7
1
+ 0,2
4
3,6
1

Salzburg
+ 1,0
5
+ 0,9
5
+ 1,6
5
3,8
2

Steiermark
+ 1,7
2
+ 1,4
2
- 4,7
1
5,6
6

Tirol
+ 0,8
7
+ 0,9
7
+ 4,1
7
3,8
3

Vorarlberg
+ 1,0
6
+ 0,9
6
+ 7,1
9
5,3
4

Wien
- 0,4
9
- 0,8
9
- 0,7
2
9,1
9

Österreich
+ 1,0

+ 0,8

+ 0,4

5,9




KBG/OPD: Kinderbetreuungsgeldbezieher/innen und ordentliche Präsenzdiener mit aufrechtem Beschäftigungsverhältnis.

1) Bereinigt um Personen in AMS-Schulungsmaßnahmen, die 2003 noch zu den unselbstständig Beschäftigten gezählt wurden.


Die Entwicklung in den vergangenen Quartalen

Der Arbeitsmarkt hat sich in den vergangenen drei Quartalen, sowohl was die Zahl der unselbstständig Beschäftigten als auch die der Arbeitslosen betrifft, zunehmend günstiger entwickelt; dies gilt für Salzburg und für Österreich gleichermaßen. Seit Jahresbeginn 2004 konnten – jeweils im Vergleich zum Vorjahresquartal – in Salzburg und auch in Österreich über die Zeit stärker werdende Zunahmen sowohl bei den unselbstständig Beschäftigten insgesamt als auch bei den produktiv Beschäftigten verbucht werden. In den ersten neun Monaten des heurigen Jahres in Summe stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum die Beschäftigung in Salzburg mit + 0,9 Prozent etwas stärker als im Bundesländerdurchschnitt mit + 0,8 Prozent. Zwar nahm in diesem Zeitraum auch die Zahl der Arbeitslosen zu, die Zuwächse gingen jedoch von Quartal zu Quartal tendenziell zurück. Im Jahr 2004 (erstes bis drittes Quartal in Summe) erhöhte sich im Vorjahresvergleich die Zahl der Arbeitslosen in Salzburg um + 2,9 Prozent und in Österreich um + 2,1 Prozent. Aus dieser Entwicklung resultiert für Salzburg eine Arbeitslosenrate von 4,8 Prozent, die deutlich niedriger ist als für Österreich mit 7,0 Prozent.

(Siehe dazu auch die Tabellen „Arbeitsmarktindikatoren der vergangenen vier Quartale für Salzburg bzw. für Österreich“ am Ende dieser Meldung.)

Günstige Situation in Teilbereichen

Vergleichsweise günstig stellt sich im Bundesländervergleich – gemessen an der Arbeitslosenrate – die Situation auf den Teilarbeitsmärkten für Jugendliche (unter 25 Jahren) und ältere Arbeitnehmer/innen (50 Jahre und älter) dar. Im Zeitraum Jänner bis September 2004 waren in Salzburg 5,5 Prozent der jugendlichen (Österreich: 7,6 Prozent) und 4,6 Prozent der älteren Erwerbstätigen (Österreich: 7,7 Prozent) von Arbeitslosigkeit betroffen. Im Bundesländervergleich der Arbeitslosenraten ist damit Salzburg jeweils unter den Besten zu finden. Die Arbeitslosenrate bei den Jugendlichen wird von keinem anderen Bundesland, jene bei den älteren Arbeitnehmer/innen nur von Oberösterreich (3,7 Prozent) unterboten. In beiden genannten Teilarbeitsmärkten hat 2004 (Jänner bis September im Vergleich zu Jänner bis September 2003) die Beschäftigung zugenommen und die Zahl der Arbeitslosen abgenommen. Dies gilt für Salzburg und für Österreich gleichermaßen.

Auch auf dem Lehrstellenmarkt ist die Situation – dargestellt am Verhältnis der offenen Lehrstellen zu den Lehrstellensuchenden – in Salzburg günstiger als in jedem anderen Bundesland. In den ersten drei Quartalen in Summe entfielen in Salzburg bei Einrechnung der Fremdenverkehrsberufe 1,3 Lehrstellen auf jede/n Lehrstellensuchende/n und immerhin noch 0,7 bei Außerachtlassung des Fremdenverkehrs. Das Verhältnis, bezogen auf den gleichen Zeitraum des Vorjahres hat sich damit verschlechtert, ist aber weiterhin deutlich besser als auf Österreichebene mit 0,5 (inkl. Fremdenverkehr) bzw. 0,3 (ohne Fremdenverkehr) offenen Lehrstellen je Lehrstellensuchender/m und – wie bereits erwähnt – günstiger als in jedem anderen Bundesland.

Die zukünftige Entwicklung

Von besonderem arbeitsmarktpolitischem Interesse ist, wie sich der Salzburger Arbeitsmarkt in den nächsten Jahren voraussichtlich entwickeln wird. Ausgangspunkt für die Prognose ist das Jahr 2004, in dem knapp 210.000 angebotene Arbeitsplätze rund 221.000 unselbstständig Erwerbstätigen (unselbstständig Beschäftigte plus Arbeitslose) gegenüberstehen. Unter Berücksichtigung des Pendlersaldos (Einpendler abzüglich Auspendler), der von Schulungsmaßnahmen des AMS erfassten Personen sowie konzeptioneller Unterschiede zwischen den verschiedenen Datenquellen verbleiben 11.800 Personen, die beim Arbeitsmarktservice als arbeitslos registriert sind. Der für Salzburg positive Pendlersaldo erhöht dabei die Arbeitsplatznachfrage, die Zahl der in AMS-Schulungsmaßnahmen einbezogenen Personen vermindert sie.

Ausgehend von einer Bevölkerungsprognose sowie einer Prognose der Erwerbsbeteiligung (Statistik Austria) wurden die Erwerbspersonen und in der Folge die Nachfrage nach Arbeitsplätzen prognostiziert. Bis 2009 wird auf Grund dieser Berechnungen die Nachfrage nach Arbeitsplätzen voraussichtlich um etwa 8.000 Personen steigen.

Das Angebot an Arbeitsplätzen – bestimmt durch die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung und die Entwicklung der Produktivität – wurde basierend auf sektoralen Prognosen des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung und den regionalen Disparitäten zwischen Salzburg und Österreich in der Vergangenheit geschätzt. Werden die sektoralen Wachstumsraten Österreichs 1:1 auf das Land Salzburg übertragen, dann werden bis 2009 rund 10.200 Arbeitsplätze mehr angeboten als 2004. Wird zusätzlich die zwischen Salzburg und Österreich unterschiedliche Wirtschafts- und Produktivitätsentwicklung in der Vergangenheit berücksichtigt, könnte das Angebot an Arbeitsplätzen um 11.500 ansteigen. Nach diesen Prognosen steigt im Zeitraum 2004 bis 2009 das Angebot an Arbeitsplätzen stärker als die Nachfrage, so dass in der Folge eine Entlastung auf dem Arbeitsmarkt zu erwarten ist.

Je nachdem, welche Annahme über die Entwicklung des Arbeitsplatzangebotes und welche Annahme über die Aufteilung des Arbeitsplatzüberhanges auf die Arbeitslosen bzw. die Pendler getroffen wird, kommt es zu einem mehr oder weniger starken Rückgang bei der Zahl der Arbeitslosen. Im günstigsten Fall – überdurchschnittlicher Anstieg der Zahl der Arbeitsplätze, Arbeitsplatzüberhang reduziert 1:1 die Zahl der Arbeitslosen – nimmt bis 2009 die Zahl der Arbeitlosen um rund 2.900 Personen oder 24,7 Prozent ab. Die Arbeitslosenrate würde entsprechend sinken, konkret von 5,1 Prozent im Jahr 2004 auf 3,7 Prozent im Jahr 2009. Geht man hingegen von einem dem Bundesdurchschnitt entsprechenden Wachstum der Zahl der Arbeitsplätze aus, und nimmt man weiters an, dass sich der Arbeitsplatzüberhang je zur Hälfte auf den Pendlersaldo und auf die Zahl der Arbeitslosen aufteilt, werden 2009 voraussichtlich rund 800 Personen oder 7,1 Prozent weniger als arbeitslos registriert sein als 2004. Die Arbeitslosenrate würde 2009 dann 4,5 Prozent betragen.

Prognose für den Salzburger Arbeitsmarkt





Stand 2004
Veränderung 2009 zu 2004

absolut
in %

Nachfrage nach Arbeitsplätzen

221.440
+ 8.030
+ 3,6

Angebot an Arbeitsplätzen
Untergrenze
209.750
+ 10.220
+ 4,9

Obergrenze
+ 11.450
+ 5,5

Arbeitslose
Untergrenze
11.810
- 2.910
- 24,7

Obergrenze
- 840
- 7,1

Arbeitslosenrate
Untergrenze
5,1
- 1,4


Obergrenze
- 0,6




i210-31

Arbeitsmarktindikatoren der vergangenen vier Quartale für Österreich


4Q2003
1Q2004
2Q2004
3Q2004
1-3Q2004

Nachfrage nach Arbeitskräften






Unselbstständig Beschäftigte
3.173.135
3.127.561
3.198.349
3.275.857
3.200.589


+ 0,8 %
+ 0,6 %1)
+ 0,8 %1)
+ 1,0 %1)
+ 0,8 %1)

Produktiv Beschäftigte2)
3.056.506
3.009.544
3.075.835
3.151.674
3.079.018


+ 0,5 %
+ 0,3 %1)
+ 0,5 %1)
+ 0,8 %1)
+ 0,6 %1)

Arbeitslosigkeit






Vorgemerkte Arbeitslose
256.235
293.987
219.613
205.415
239.672


+ 4,8 %
+ 3,5 %
+ 1,8 %
+ 0,4 %
+ 2,1 %

Arbeitslosenrate in %
7,5
8,6
6,4
5,9
7,0


+ 0,3 PP
+ 0,3 PP
+ 0,1 PP
- 0,0 PP
+ 0,1 PP





Die Prozentwerte geben die Veränderung gegenüber dem Vorjahresquartal bzw. -zeitraum an.

1) Bei der Berechnung der Veränderungsraten wurden die Daten des Jahres 2003 um die zu den Beschäftigten gezählten Personen in AMS-Umschulungsmaßnahmen korrigiert. Die offizielle Beschäftigtenstatistik weist um etwa 0,4 Prozentpunkte niedrigere Zuwachsraten aus.

2) Unselbständig Beschäftigte ohne Karenzurlaubsgeld- bzw. Kinderbetreuungsgeldbezieher/innen und ordentliche Präsenzdiener mit aufrechtem Beschäftigungsverhältnis.



Arbeitsmarktindikatoren der vergangenen vier Quartale für Salzburg


4Q2003
1Q2004
2Q2004
3Q2004
1-3Q2004

Nachfrage nach Arbeitskräften






Unselbstständig Beschäftigte
218.960
220.856
218.636
226.783
222.092


+ 1,8 %
+ 0,7 %1)
+ 1,0 %1)
+ 1,0 %1)
+ 0,9 %1)

Produktiv Beschäftigte2)
210.000
211.868
209.501
217.658
213.009


+ 1,5 %
+ 0,5 %1)
+ 0,8 %1)
+ 0,9 %1)
+ 0,7 %1)

Arbeitslosigkeit






Vorgemerkte Arbeitslose
13.113
13.475
11.330
9.008
11.271


+ 2,9 %
+ 5,2 %
+ 1,3 %
+ 1,6 %
+ 2,9 %

Arbeitslosenrate in %
5,7
5,8
4,9
3,8
4,8


+ 0,1 PP
+ 0,3 PP
+ 0,0 PP
+ 0,0 PP
+ 0,1 PP



Die Prozentwerte geben die Veränderung gegenüber dem Vorjahresquartal bzw. -zeitraum an.

1) Bei der Berechnung der Veränderungsraten wurden die Daten des Jahres 2003 um die zu den Beschäftigten gezählten Personen in AMS-Umschulungsmaßnahmen korrigiert. Die offizielle Beschäftigtenstatistik weist um etwa 0,4 Prozentpunkte niedrigere Zuwachsraten aus.

2) Unselbständig Beschäftigte ohne Karenzurlaubsgeld- bzw. Kinderbetreuungsgeldbezieher/innen und ordentliche Präsenzdiener mit aufrechtem Beschäftigungsverhältnis.




Quelle: Salzburger Landeskorrespondenz, 29.10.2004

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