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Nahverkehrsangebot in Salzburg für Jugendliche



Nahverkehrsangebot für Jugendliche wurde noch attraktiver


Blachfellner beim Runden Tisch "Mobilität Jugendlicher": Mit dem Moonlight-Express im Verbund landesweit sicher durch die Nacht




LK • Eine positive Bilanz zog anlässlich des dritten von ihm gemeinsam mit dem Verein „Akzente“ veranstalteten „Runden Tisches – Mobilität Jugendlicher“ gestern, Mittwoch, 21. Jänner, Verkehrsreferent Landesrat Walter Blachfellner in den Räumlichkeiten der Salzburger Lokalbahn. Teilnehmer und zugleich „Experten“ am „Runden Tisch“ waren neben Vertretern des Vereins Akzente, der Salzburger Verkehrsverbund-Gesellschaft, der Kinder- und Jugendanwaltschaft und der Verkehrsunternehmen vor allem die Jugendlichen selber, vertreten durch Schüler/innensprecher aus dem ganzen Bundesland.

So sei die Integration des landesweiten Discobus-Angebotes in den Salzburger Verkehrsverbund inzwischen weitestgehend abgeschlossen. In weiten Teilen des Landes steht den Jugendlichen damit eine bequeme und sichere Fahrgelegenheit an Wochenenden außerhalb der normalen ÖV-Betriebszeiten zu einem erschwinglichen Preis von 2,90 Euro pro Fahrt zur Verfügung. „Da ich nicht nur für den Nahverkehr, sondern auch für die Verkehrssicherheit zuständig bin, freut mich die Ausweitung des Nachtbus-Angebotes ganz besonders“, so Blachfellner. Für die „Moonlight-Express“-Linien gibt es seit dem Vorjahr Info-Folder, in denen unter dem Motto „Sicher durch die Nacht“ alle Linien- und Fahrplaninformationen für eine bestimmte Region zusammengefasst sind.

Neue Tarifangebote für Schüler/innen ab dem Schuljahr 2004/2005

Für Schüler/innen besteht ab dem laufenden Schuljahr die freie Verkehrsmittelwahl auf Parallelstrecken. Ab dem kommenden Schuljahr, so die Information des Verkehrsreferenten, werde es verschiedene Aufzahlungsmodelle für Zeitkarten auch in der Freizeit und in den Ferien geben. Die Zuständigkeit für die Tarifgestaltung liegt seit 1. Juli 2003 bei den Verkehrsunternehmen. Ebenfalls ab dem Schuljahr 2004/2005 werden die Schüler/innen-Freifahrtsausweise in Scheckkartenform gestaltet sein. In einer weiteren Ausbaustufe ist auch vorgesehen, aufladbare Chips in die Ausweise zu integrieren.

Natürlich würden Schüler/innen und Jugendliche von den erheblichen Fortschritten bei der Umsetzung von Nahverkehrsprojekten im vergangenen Jahr ebenso profitieren, ergänzte Blachfellner. Dazu gehören vor allem die neuen Stadt-Haltestellen der S-Bahn in Gnigl und Parsch, ebenso der neue Flachgau-/Tennengautakt mit einem Plus von 800.000 Fahrplankilometern pro Jahr, die Neuordnung und Erweiterung des Obus-Netzes in der Stadt Salzburg oder auch die zuletzt von der Regierung beschlossene Sicherstellung des Betriebes der Pinzgaubahn. i14-60g


Quelle: Salzburger Landeskorrespondenz, 22.01.2004

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