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Land Salzburg: Sicherheit im Ofenauer- und Hiefler Tunnel



Beratungen für mehr Sicherheit im Ofenauer- und Hiefler Tunnel


Blachfellner beruft erneut einen Sicherheitsgipfel ein



(LK) Am Donnerstag, 28. Oktober, Vormittag werden Baureferent Landesrat Walter Blachfellner, hochrangige Vertreter der Exekutive, des Roten Kreuzes, der Feuerwehr, des Kuratoriums für Verkehrssicherheit, Verkehrsplaner, Experten der Straßenbauabteilung sowie ein Verkehrspsychologe erneut über ein weiteres Maßnahmenpaket für mehr Verkehrssicherheit im Gegenverkehrsbereich des Hiefler- und Ofenauer Tunnels beraten. Es ist bereits das zweite Mal, dass sich die Expertenrunde trifft. „Wir werden diesmal konkret über alternative Verkehrsführungsmaßnahmen, wie etwa die Umleitung des gesamten Schwerverkehrs über die B 159 – die Salzachtal Straße, die Führung des gesamten Verkehrs in eine Fahrtrichtung über die Bundesstraße und die Einrichtung von unterschiedlichen Verkehrsführungen zu verschiedenen Tageszeiten entscheiden“, kündigt Blachfellner an. Vor allem im Hinblick auf die Wintersaison und den zu erwartenden Ansturm der Urlauber müssten bereits jetzt alle Vor- und Nachteile bzw. Alternativen auf den Tisch kommen.

Die zusätzlichen Sicherheitsvorkehrungen, die vor drei Wochen bei dem von Landesrat Walter Blachfellner einberufenen 1. Sicherheitsgipfel in Folge der Unfallserie beschlossen wurden, wurden zum Großteil bereits umgesetzt. „Durch spezielle Abstandsmessgeräte, die vor den Tunnels montiert sind, überprüfen wir, ob die Verkehrsteilnehmer die Sicherheitsabstände einhalten. Das Aufrauhen der Fahrbahnoberfläche in Richtung Salzburg ist ebenfalls bereits abgeschlossen. Dadurch soll die Bremswirkung bei den Kraftfahrzeugen verbessert werden“, so Blachfellner. Weiters wurden Geschwindigkeitsmessungs- bzw. Anzeigegeräte im Tempo-60-Bereich aufgestellt und zwar dort, wo die Überleitung von zwei auf eine Fahrspur erfolgt, so dass jeder Lenker sieht, wie schnell er unterwegs ist. Weiters wurde an den beiden Südportalen des Hiefler- und Ofenauer Tunnels eine zusätzliche Einfahrtsbeleuchtung installiert.

Eine 100prozentige Sicherheitsgarantie könne es aber nie geben, sagt Blachfellner. Erst kürzlich ereignete sich wieder ein Auffahrunfall im Gegenverkehrsbereich des Hiefler Tunnels der Tauernautobahn (A 10) zwischen Golling und Werfen. Es gehe darum, alle sicherheitstechnischen Möglichkeiten vollständig auszuschöpfen, um die Lenker vor der Einfahrt in den Tunnel dazu zu bringen, diszipliniert zu fahren, sowie das Tempolimit und den Sicherheitsabstand auf der rund 4,5 Kilometer langen Strecke einzuhalten, sagt Blachfellner. i207-11A


Quelle: Salzburger Landeskorrespondenz, 25.10.2004

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