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Unterstützung für Müllbusters der Stadt Salzburg



Tierliebende Müllbusters - Entenhaus überdauert Osterputz

Fr, 4. April 2003




TIERLIEBENDE MÜLLBUSTERS - ENTENHAUS ÜBERDAUERT OSTERPUTZ
30 Infos täglich - Bürger engagieren sich für saubere Stadt

Täglich rund 30 SalzburgerInnen unterstützen die Müllbusters der Stadt bei ihrem Osterputz und melden im Bürgerservice Missstände und Verschmutzungen. Müll und Verpackungsabfälle auf Uferböschungen, Wiesen, Bushaltestellen oder auch Berghängen waren die Schwerpunktthemen der vergangenen Tage.

Gemeldet wurden etliche "Dauerbrenner" wie der Aufgang zum Kapuzinerberg, wo tagtäglich Müll wegzuräumen ist, oder bestimmte Bushaltestellen wie beim Fischkrieg, wo zerschlagene Flaschen auch eine Gefahr für Hunde sind.

Wo möglich, wurden der Müll bereits entfernt, Böschungen und Wiesen gereinigt - wie etwa entlang der Mauer am Arenbergpark, in der Bozner Au oder beim Gnigler Bahnhof. Manche Stellen - wie etwa der verschmutzte Aufgang zum Stieglkeller - werden im Zuge der weiteren Frühjahrssäuberung behoben. Grundsätzlich gilt: was von den BürgerInnen gemeldet wird, wird bearbeitet.

Etliche Meldungen betrafen allerdings Privatgrundstücke, deren Reinigung Sache der Eigentümer ist. Diese werden nun von der Stadtverwaltung zur Säuberung der Liegenschaft aufgefordert.

Besonders um Schulen zeigt sich alltäglich intensives Müllaufkommen. Der Bereich um HAK, Hasch und Berufsschulen bildet dabei das ganze Jahr über - mit Ausnahme der Ferien - einen Arbeitsschwerpunkt des Umweltamtes, das für die Reinigung der Böschungen zuständig ist. Aber auch entlang des Weges zum Akademischen Gymnasium und um andere Schulen lässt sich Tag für Tag eine Studie jugendlichen Konsumverhaltens erstellen.

Verursacher von Verschmutzungen gibt es auch im reiferen Alter. So etwa am Rainberg, wo unterhalb eines unbewohnt wirkenden Hauses die nicht mehr benötigten Reste des Hausstands deponiert wurden. Auch hier wird der Verursacher nun ausgeforscht, um mit der durch die Hanglage schwierigen Bergung des Mülls nicht die Gemeinschaft finanziell zu belasten.

Rund 100 Tonnen illegal abgelagerten Hausmülls hat Erich Stürzenbaum vom Umweltamt in Teamarbeit mit dem städtischen Fuhrpark und unter Mithilfe von Taglöhnern jährlich zu entsorgen. Dazu kommen 1000 Tonnen illegal in der Natur deponierter Grünabfälle aus Privatgärten und 100 illegal deponierte Autowracks auf öffentlichem Grund.

Dabei riskieren Autohalter eine hohe Strafe. Denn während eine normale Übernahme der Autoentsorgung durch das Umweltamt (Tel. 8072-3157) lediglich 62 Euro kostet, kann eine illegale Entsorgung aufgrund eines Strafverfahrens bis zu 1100 Euro kosten. Denn viele der Eigentümer werden auch ausgeforscht und zur Kasse gebeten.

Auch ein Schuhkastl in einem der Teiche am Kapuzinerberg (oberhalb der Imbergstrasse) wurde dem Bürgerservice gemeldet. Nach einem Lokalaugenschein der Wegmacher darf das liebevoll mit Reisig ausgelegte Kastl auch weiterhin im Teich bleiben - als fest am Grund verankertes Haus für eine Entenfamilie.

Noch bis kommenden Dienstag 8.4., dauert die gemeinsame Schwerpunktaktion "Osterputz" von Strassen- und Brückenamt, AbfallService, Gartenamt und Umweltamt, die mit einer großen Reinigung der Salzachböschung zwischen Nonntaler Brücke und Pioniersteg zu Ende geht. Nach ihrem Abschluss wird die ganzjährige Stadtsäuberung wieder routinemäßig weitergeführt.


buergerservice@stadt-salzburg.at
Hotline: 8072-2000

Quelle: Presseaussendungen Stadt Salzburg

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