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Frauenarbeit in Salzburg



Lehrgang Projektmanagement für Frauen gestartet



Burgstaller: Professionalisierung von Initiativen und Projekten für Frauen wird gefördert und unterstützt



(LK) „Die Regionalisierung und Professionalisierung der Frauenarbeit in Salzburg ist auf einem guten Weg“, sagte Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller heute, Dienstag, 19. Oktober, zum Start des neuen Lehrganges „Projektmanagement“ des Büros für Frauenfragen und Chancengleichheit des Landes. An dem Kurs, der am vergangenen Wochenende startete, nehmen 17 Frauen teil. In drei Modulen, die bis 5. November im Heffterhof stattfinden, werden alle wesentlichen Inhalte über Planung, Steuerung und Controlling in der Projektarbeit vermittelt.

Die Mehrzahl der teilnehmenden Frauen arbeitet bereits engagiert in Frauen-Einrichtungen und Frauen-lnitiativen in allen Bezirken des Landes Salzburg. Für sie ist dieser Lehrgang eine hervorragende Gelegenheit, um ihre Kenntnisse und Strategien weiter zu entwickeln, um bei der zukünftigen Projektarbeit an Ort und Stelle auf die gesellschaftlichen Entwicklungen und die Bedürfnisse und Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger noch besser eingehen zu können. Mit diesem Lehrgang für Projektmanagement will das Büro für Frauenfragen und Chancengleichheit einen Beitrag dazu leisten, dass Projekte für Frauen punktgenau auf die Bedürfnisse der Frauen abgestimmt werden. „Umso mehr Profis in Frauenprojekten tätig sind, umso besser für die Frauen in der Region“, gab Mag. Romana Rotschopf, die Frauenbeauftragte des Landes, die Zielrichtung für den Lehrgang vor. Gerade die Erfahrungen mit den Regionalmanagerinnen für Chancengleichheit im Pinzgau und Lungau zeigen, dass Professionalität eine wichtige Voraussetzung ist, um in den Regionen z. B. von der EU geförderte Projekte umsetzen zu können.

Projektmanagement mit konkretem Fallbeispiel

Die drei Module werden anhand eines konkreten Fallbeispiels aus der Praxis, das die Teilnehmerinnen durch den gesamten Lehrgang führen wird, in Form von Vorträgen, Diskussionen und in Gruppenarbeit gemeinsam entwickelt. Auf Basis einer ganzheitlichen Projektsicht werden die wesentlichen Eckpfeiler des Projektmanagements methodisch und inhaltlich erarbeitet. Besonderes Augenmerk wird dabei auf Kontext- und Umweltanalyse, Dokumentation und Öffentlichkeitsarbeit sowie Projekt-Controlling (Kostenrechnung, Finanzierung, Sponsoring) gelegt.

„Für mich ist dieser Lehrgang eine Zusatzqualifikation am Beginn meiner Berufslaufbahn“, sagte Jennifer Pressnitz (28 Jahre, Juristin). Auch Ruth Mayr (23 Jahre, Soziologin und Projektleiterin von „m.u.t. – Mädchen und Technik“) nimmt am Lehrgang teil. „Ich habe ein Netzwerk von 19 Partnerinnen zu koordinieren und ein entsprechend hohes Budget für die nächsten zwei Jahre korrekt zu verwalten. Da ist der Projektmanagement-Lehrgang eine wichtige Hilfestellung für mich. Außerdem freue ich mich auf den Erfahrungsaustausch mit anderen engagierten Frauen“, sagte Mayr.

Projektträgerin des Lehrganges ist das Büro für Frauenfragen und Chancengleichheit des Landes Salzburg. Die Referentinnen Mag. Ulrike Kendlbacher und Brigitte Mag. Müller-Orthner sind Betriebswirtinnen und Mitarbeiterinnen des Landes Salzburg, Mag. Anna Stiftinger ist selbstständige Unternehmerin; in ihren jeweiligen Funktionen initiieren und begleiten sie betriebliche Veränderungs- und Entwicklungsprozesse u. a. in den Bereichen Gender Mainstreaming, Soziales und Wirtschaft. i203-11A


Quelle: Salzburger Landeskorrespondenz, 19.10.2004

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