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Salzburgs Bürgermeisterinnen



Zwölf "klasse" Frauen



Burgstaller: Bürgermeisterinnen-Lehrgang in Salzburg abgeschlossen




LK • Am 17. Jänner beendeten zwölf engagierte Frauen den Lehrgang „Von 0 auf 100! Salzburg braucht Bürgermeisterinnen“. Das Zertifikat garantiert zwar kein Bürgermeisteramt, aber die vier Wochenendseminare haben den Salzburgerinnen den Rücken gestärkt und die Entscheidung von sieben Teilnehmerinnen als Bürgermeisterinnen zu kandidieren bestärkt. Frauenressortchefin Landeshauptmann-Stellvertreterin Mag. Gabi Burgstaller ermutigte die Frauen zum Abschluss des Lehrgangs, sich ihre Kompetenz in der täglichen politischen Arbeit nicht absprechen zu lassen. Dass über die Parteigrenzen hinweg ein Netzwerk geknüpft wurde und dabei die ideologischen Positionen nicht im Wege standen, zeigt das Resümee der Teilnehmerinnen: „Ich habe ‚klasse’ Frauen kennen gelernt! Der Lehrgang hat vor allem durch die Gruppe gelebt!“

Sieben Absolventinnen fordern am 7. März die amtierenden Bürgermeister heraus: Sabine Leitner (Faistenau, SPÖ), Angela Lindner (Eugendorf, Grüne), Monika Miklis (Team für Nussdorf), Rosmarie Ofner (Wir für Bürmoos), Magdalena Schwabl (Saalbach-Hinterglemm, SPÖ), Christine Thurnhofer (Thalgau, FPÖ) und Irene Willroider (Thalgau, SPÖ).

Dass sie sich nicht so leicht „auf die Palme“ bringen lassen, trainierten die Frauen ebenso wie selbstbewusstes Auftreten und eine nutzenorientierte Argumentation. Denn was bringen die besten fachlichen Grundlagen, wenn die anderen nicht verstehen können, wozu. Einige Frauen nutzen bereits die Erfahrungen des Lehrgangs und betrieben bereits intensive Medienarbeit. Obwohl die meisten Teilnehmerinnen bereits in der Gemeindepolitik tätig sind, war für sie die „Theorie“ des Bürgermeisteramts eines der wichtigsten Lehrgangsinhalte. Amtsleiter Karl Heinz Karpf aus Bad Hofgastein beantwortete auch umfassend die gestellten Fragen und nahm sich dabei kein Blatt vor den Mund. Dass eine Bürgermeisterin sehr viel Verantwortung übernehmen muss und die Ausübung dieses Amtes immer schwieriger wird, muss den Frauen klar sein.

Das Büro für Frauenfragen & Chancengleichheit greift den Wunsch der Absolventinnen auf und bietet drei Monate nach der Wahl einen Coaching-Tag. Aufgrund des großen Interesses werden darüber hinaus die öffentlichen Kamingespräche zu Frauenpolitischen Themen weitergeführt. I16-11

Zu dieser Landeskorrespondenzmeldung steht digitales druckfähiges Bildmaterial in der Bilddatenbank des Landes unter www.salzburg.gv.at/bilddatenbank zur Verfügung. Zum schnellen Auffinden geben Sie bei der Suche die Kennzahl am Ende dieser Pressemeldung (z.B. H43-10) ein.

Bildtext: Foto der Abschlussgruppe…(v.l.n.r.) Der Rücken ist gestärkt, der Wahlkampf kann beginnen… die Absolventinnen des Bürgermeisterinnen-Lehrgangs Rosmarie Ofner, Claudia Trost, Magdalena Schwabl, Angela Lindner, Monika Miklis, Tina Tscherteu, Alexandra Priewasser, Martina Berthold (Lehrgangsleitung), Christine Thurnhofer, Sabine Leitner, Claudia Bernetstätter, Romana Rotschopf (Frauenbeauftragte)


Quelle: Salzburger Landeskorrespondenz, 26.01.2004

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