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Salmonellenverdacht im Salzburger Land



Drei Verdachtsfälle vom Salmonellen im Winklhof
Burgstaller: Dank an Gesundheitsbehörde für schnellen Einsatz / Eisl: Auf mangelnde bauliche Hygiene seit Jahren hingewiesen
Salzburger Landeskorrespondenz, 06.10.2004



(LK) Laut Auskunft der zuständigen Amtsärztin Dr. Heideline Neumann von der Bezirkshauptmannschaft Hallein sind in der Landwirtschaftsschule Winklhof in Oberalm bei einer Untersuchung von ca. 120 Stuhlproben drei Verdachtsfälle auf Salmonellen aufgetreten, betroffen sind zwei Mitarbeiterinnen der Küche und ein Schüler. Über die zwei Küchenmitarbeiterinnen wurde ein Arbeitsverbot verhängt. Dies bestätigte Gesundheitsreferentin Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller heute, Mittwoch, 6. Oktober. Dr. Neumann hat die Küche heute Nachmittag überprüft, und es werden zusätzliche Desinfektionsmaßnahmen erwogen. Nach einer ersten Untersuchung erklärte Dr. Neumann, dass eine Sperre für sie nicht unbedingt erforderlich sei. Die Salmonellenerkrankung werde nicht von Mensch zu Mensch übertragen. Landeshauptfrau Gabi Burgstaller wünscht den Erkrankten in einer ersten Reaktion baldige Besserung. „Ich hoffe, dass es den beiden Mitarbeiterinnen und dem Buben bald wieder gut geht und dass es bei den drei Fällen bleibt.“ Der Gesundheitsbehörde dankte sie für ihren schnellen Einsatz.

Gesundheit der Schüler, Lehrer und Angestellten im Mittelpunkt

„Im Mittelpunkt der Diskussion rund um die Salmonellen-Erkrankungen an der Schule Winklhof steht zur Zeit sicherlich die Gesundheit der Schüler/innen, Lehrer/innen und Angestellten der Landwirtschaftlichen Schule. Den von einer Salmonellen-Erkrankung betroffenen Personen wünsche ich baldige Besserung. Um die Gesundheit aller übrigen Personen kümmert sich die Amtsärztin, wie mir Bezirkshauptmann Dr. Klaus-Dieter Aigner versichert hat. Weitere Verdachtsfälle sind Gott sei dank nach meinem aktuellen Stand nicht aufgetreten“, so Landesrat Sepp Eisl in einer ersten Stellungnahme zu den drei Fällen von Salmonellen-Erkrankungen in der Schule Winklhof.

Eisl wies aber auch darauf hin, dass er bereits über Jahre die Landesregierung über die baulichen hygienischen Mängel an der Schule, die nur durch einen übermäßigen persönlichen Einsatz des Küchenpersonals kompensiert werden konnten, informiert und in seinem Bereich bereits alles in die Wege geleitet hatte, um bei einem Neubau verbesserte hygienische Bedingungen zu schaffen: „Ein Neubau der Küche und des Speisesaals – zugleich sollte ein Turnsaal errichtet werden - war bereits geplant, wurde zu Jahresbeginn 2004 ausgeschrieben und stand kurz vor der Vergabe. Alle Kollegen in der Landesregierung waren von mir über die Dringlichkeit einer Adaption in diesem Fall mehrfach informiert worden. Im Frühjahr 2004 wurde dann vom Finanzressort bekannt gegeben, dass ein Küchen- und Speisesaal-Neubau an der Schule Winklhof aus Spargründen auf unbestimmte Zeit verschoben wird.“ I194-11F



Quelle: Salzburger Landeskorrespondenz

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