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Salzburg Tauernautobahn



42 Umweltschutzmaßnahmen an der Tauernautobahn

Schausberger: Mehr Lebensqualität für die Menschen an der A10 Radiosendung des Landeshauptmannes


Sperrfrist: Sonntag, 1. Februar 2004, 13.00 Uhr!

LK • In zähen Verhandlungen mit der ASFINAG und dem Bund konnte vom Land Salzburg für die Bewohner an der Tauernautobahn ein sehr positives Ergebnis erzielt werden. Insgesamt werden zwischen Hüttau in Salzburg und Gmünd in Kärnten 42 Umweltschutzmaßnahmen gesetzt, die die Lebensqualität für die Anrainer der A 10 wesentlich verbessern werden. Dies betonte heute, Sonntag, 1. Februar, Landeshauptmann Dr. Franz Schausberger in seiner turnusmäßigen Radiosendung des ORF-Landesstudios Salzburg im Gespräch mit Mag. Andrea Zauner, Redakteurin des Bezirksblattes Lungau.

Besonders erfreulich sei, dass es nun auch eine Lösung für die drei bisher offenen Teilprojekte Zederhaus-Nord, Eben/Gasthofberg und Flachau/Reitdorf gibt. Konkret werden mehr als 250.000 Quadratmeter Lärmschutzwände und fast 10,5 Kilometer Einhausungen gebaut. 850 Meter Autobahntrassen im Ortszentrum von Zederhaus werden in den angrenzenden Berghang hineinverlegt, und von den 42 Lärmschutzprojekten werden insgesamt 33 in Salzburg errichtet. Österreichweit einzigartig ist die Errichtung mehrerer Einhausungen in Leichtbauweise aus Holz und Glas, was neben den geringeren Kosten auch den Vorteil hat, dass die Bauzeit kürzer wird und der Salzburger Baustoff Holz zur Anwendung kommt, sagte Dr. Schausberger.

Die Gesamtkosten für die Umweltmaßnahmen zwischen Hüttau und Gmünd betragen 242 Millionen Euro. Das sind um insgesamt 43 Millionen Euro mehr, als man Salzburg bisher zugestanden hatte. „Ich bin sehr froh, dass es mir gelungen ist, diese 43 Millionen noch zusätzlich auszuverhandeln. Allein 210 Millionen Euro davon kommen uns Salzburgern zugute. Zum Vergleich: Die Kosten für die beiden Tunnelröhren durch Tauern und Katschberg betragen rund 250 Millionen Euro. Das heißt: Umweltmaßnahmen und Errichtung der zweiten Tunnelröhren sind ungefähr gleich teuer“, erklärte der Salzburger Landeshauptmann.

Die 242 Millionen Euro verbaue man natürlich nicht von heute auf morgen, und letztlich sollen ja auch die Tunnels in absehbarer Zeit fertig werden. Daher erfolge der Bau der zweiten Tunnelröhren parallel zum Bau der Einhausungen und der Lärmschutzwände. Mit beiden Bauvorhaben soll noch heuer begonnen werden, und von den 210 Millionen Euro für die Umweltmaßnahmen werden bereits 70 Millionen Euro bis 2007 investiert werden, gab Dr. Schausberger bekannt. i20-33


Quelle: Salzburger Landeskorrespondenz, 30.01.2004

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