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Sonderschule in Salzburg
BAUBEGINN AN NEUER SONDERSCHULE FÜR KÖRPERBEHINDERTE KINDER
Mo, 17. März 2003
BAUBEGINN AN NEUER SONDERSCHULE FÜR KÖRPERBEHINDERTE KINDER
Stadt bietet heuer auch Sommerbetreuung für Schwerstbehinderte
Die Stadt Salzburg errichtet eine neue Sonderschule für körperlich behinderte Kinder und Jugendliche. Damit wird die räumlich unbefriedigende Situation mit beengten und dislozierten Klassen (an der Hauptschule Taxham sowie den Volksschulen Maxglan I und II) mit einer Perspektive für die nächsten Jahrzehnte gelöst. Der Gemeinderat hatte im vergangenen Herbst Grünes Licht für das Projekt gegeben, heute, 17. März 2003 beginnen die Umbauarbeiten. Das adaptierte Gebäude wird zu Beginn des Schuljahres 2003/04 in Betrieb gehen.
Die neue Sonderschule wird im ehemaligen Wählamt der Telekom an der General-Keyesstrasse untergebracht. Das Objekt liegt verkehrsgünstig in Ruhelage an der Glan und ist auch baulich für die Adaptierung als Sonderschule gut geeignet. In einer ersten Ausbaustufe werden in dem Gebäude sechs Klassen plus Nebenräume untergebracht, die Unterbringung im ehemaligen Wählersaal der Post gewährleistet die Barrierefreiheit der Schule. Bei der Planung der Schule wurde auf Erfahrungen mit ähnlichen Sonderschulen in Vorarlberg und Wien zurückgegriffen. In einer weiteren Ausbau-Etappe können bei Bedarf zwei weitere Klassen und Nebenräume eingerichtet werden. Die Schule ist für 36 Schülerinnen und Schüler im Alter von 6 bis 18 Jahre ausgelegt.
Die Stadt Salzburg wird die neue Sonderschule über die stadteigene Objekterrichtungs GmbH in einem Leasingmodell erwerben, die Adaptierung besorgt die Post.Immobilien als Generalunternehmer. Der Gesamtpreis (Kaufpreis für das Objekt plus Umbaukosten) beträgt etwa 4,5 Millionen Euro. Der Leasingvertrag hat eine Laufzeit von 30 Jahren. Die Kosten werden zwischen Stadt Salzburg (37 Prozent), Land Salzburg (25 Prozent) und insgesamt 19 Umlandgemeinden (zusammen 38 Prozent) aufgeteilt. Die Zahlungen der Sprengelgemeinden sind nach ihrer Einwohnerzahl gestaffelt.
Sommerbetreuung für schwerstbehinderte Kinder
Die Stadt Salzburg wird heuer als einen der Beiträge anlässlich des Europäischen Jahres für Menschen mit Behinderungen auch eine Sommerbetreuung für schwerstbehinderte Kinder anbieten, kündigt Bürgermeister Heinz Schaden an. Für die Eltern dieser Kinder ist es oftmals besonders schwierig, in den neun Wochen Schul-Sommerferien die Betreuung ihrer Kinder zu organisieren. Hier wird nun die Stadt einspringen.
Quelle: Presseaussendungen Stadt Salzburg
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