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Musikschulwerk der Stadt Salzburg



Musikschulwerk darf nicht vergessen werden!

Di, 25. Februar 2003


Musikschulwerk-Neubau darf nicht vergessen werden!
Nachwuchsförderung war kein Thema bei Regierungsklausur


"Die bei der aktuellen Regierungsklausur präsentierten Investitionen des Landes in der Stadt Salzburg lassen eines der wichtigsten gemeinsamen Projekte leider aus: Das Musikschulwerk!" sagt Bürgermeister Dr. Heinz Schaden. Seit langem wird mit dem Land um die Finanzierung der neuen Musikschulwerkszentrale gerungen. Bisher ohne Erfolg, obwohl die Stadt bereits seit November letzten Jahres ihren Beschluss zum Neubau gefasst hat.

"Gerade das Mozartjahr 2006 ist ein Anlass für uns, nachhaltige Projekte ins Zentrum der Aktivitäten zu stellen. Die musikalische Ausbildung von Kindern kann uns gar nicht wichtig genug sein. Dafür müssen wir allerdings Rahmenbedingungen schaffen, in denen das hohe Niveau der Musikerziehung auch weiterhin gewährleistet ist. Wir investieren damit in unsere eigene Zukunft - nicht nur als Kulturstadt", betont Bürgermeister Schaden.


Das Salzburger Musikschulwerk ist im Bundesland und auch in der Landeshauptstadt die dominierende Einrichtung für die außerschulische Musikausbildung und bietet somit auch die Grundausbildung für ein allfälliges weiterführendes Musikstudium. Aus rechtlicher Sicht ist das Musikschulwerk als Verein konstituiert, dessen Mitglieder die meisten Gemeinden des Bundeslandes sowie das Land Salzburg sind. Ohne Mitfinanzierung des Landes sei das Projekt Neubau der Landeszentrale jedenfalls nicht machbar, stellt BM Heinz Schaden nachdrücklich und mit Bedauern fest.

Nach langen Jahren, in denen intensiv nach einem neuen Standort als Zentralgebäude als Ersatz für den längst aus allen Nähten platzenden ehemaligen Gasthof Hahn (Nonntaler Hauptstraße 36) für das Musikschulwerk gesucht wurde, zeichnete sich vergangenen Herbst endlich eine Lösung ab: Am Standort Petersbrunnstraße 19, allenfalls unter teilweiser Einbeziehung des Objekts Petersbrunnstraße 17 - beide Liegenschaften im Besitz der Erzabtei St. Peter - könnte neu gebaut werden. Kosten: 3,5 bis 4 Mio EUR.

Im Gemeinderat der Stadt Salzburg wurde daraufhin am 6. November 2002 ein Grundsatzbeschluss zur Realisierung des Neubaus gefasst, mittlerweile wird intensiv geplant. Im Budget der Stadt für 2003 wurden Mittel für den Projektstart reserviert, Vorgespräche mit St. Peter fanden bereits statt und der Entwurf eines Ablaufplans wurde erstellt. Das MSW arbeitete auch bereits ein Nutzungskonzept inkl. Raumbedarfsplanung aus, das als Basis für das Umsetzungskonzept und für eine erste Kostenschätzung durch die beauftragte Planungsfirma diente.


Quelle: Presseaussendungen Stadt Salzburg

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