Stadt Salzburg
Alexander von Humboldt schrieb: "Die Gegenden von Salzburg, Neapel und Konstantinopel halte ich für die schönsten der Erde."
Zweifelsohne gibt es nur wenige Stadte, die aufgrund ihrer Lage, ihrer Bauten, ihrer Gassen und Gässchen, aber auch ihrer Kunst und Musik so einen Ruhm besitzen wie Salzburg. 1997 wurde die Salzburger Altstadt in die UNESCO Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.
Was sollte man sich nun in Salzburg anschauen? Alles natürlich! Hier eine Auswahl:
Domplatz mit Immaculationssäule (Mariensäule)
Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau hat diesen Platz geschaffen. Die Immaculationssäule ist eines der Hauptwerke des Zopfstils im Übergang vom Barock zum Klassizismus. Sie wurde in Anlehnung an die Mariensäulen in München und Wien entworfen.
Der Dom Hl. Rupert ist der erste barocke Kirchenbau auf der Nordseite der Alpen und sein 1181 bis 1201 im romanischen Stil erbautes Münster war mit den Maßen 109 mal 58 der gewaltigste Kirchenbau nördlich der Alpen überhaupt.
Die Franziskanergasse verbindet den Dom mit der Franziskanerkircher und dem Franziskanerkloster und dem Stiftskeller St. Peter.
Dieses barocke Meisterwerk wurde 1774 fertig gestellt und verbindet die Innenstadt mit der anderen Seite des Mönchsberg durch einen 123 m langen Tunnel.
Sie ist die älteste gotische Halleinkirche im süddeutschen Raum und wurde 1330 bis 1350 erbaut.
Anton-Neumayr-Platz mit Marienbrunnen
Der Marienbrunnen wurde 1691 gebaut.
Die Gstättengasse ist eine der interessantesten Straßen Salzburgs. Die Häuser sind teilweise in den Mönchsberg hineingebaut. Am Haus Nr. 4 fand sich die älteste Bäckerei Salzburgs (1429). Das Gstättentor stammt aus dem Jahr 1618.
Die Getreidegasse ist die älteste und berühmteste aller Salzburger Gassen.
Hier findet täglich der quirlig - bunte Grünmarkt in Salzburg statt. Die umliegenden Häuser stammen z.T. aus dem 14. Jahrhundert; Sog. Durchhäuser (historische Arkadenhöfe) führen zur Getreidegasse. Sie sind eine architektonische Besonderheit und typisches Kennzeichen der Salzburger Altstadt.
Sigmund Haffner war ein reicher Kaufmann und Bürgermeister und ein Freund der Mozartfamilie (Haffner Symphonie und -Serenade).
Aus dem Jahr 1407: Kranzlmarkt Nr. 1 - Rokkokofassade von 1772, Mondphasenuhr. Ältestes Patrizierhaus der Stadt Salzburg am Kranzlmarkt Nr. 3..
1240 wurde der Markt angelegt. Man findet hier so berühmte Gebäude wie die den Rokokobau der Fürsterzbischöflichen Hofapotheke, das bekannte Café Tomaselli, den Florianibrunnen, Haus Nr. 10a, das kleinste Haus der Stadt Salzburg, die Konditorei Fürst; dort wurden die Mozartkugeln erfunden.