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Stuhlfelden (798 m)

Schon 963 wurde von einer Hube bei Stuolveldum geschrieben. Somit ist Stuhlfelden der älteste urkundlich erwähnte Ort im Oberpinzgau. Früher war die Gemeinde auch einer der wichtigsten Orte des Pinzgaus, denn hier war der "Kellner" ansässig, der Verwalter, Steuereinnehmer und Richter des Erzstifts.

Die erwähnte Dekanatskirche Maria Himmelfahrt ist gotisch, hat aber auch romanische Teile aufzuweisen.Sie hat einen 58 m hohen Spitzhelmturm und ein romanisches Rundbogenportal  und eine besonders reichhaltige Ausstattung.

Die Antonius- und die Toten und Michaelskapelle, zwei gotische Kapellen aus dem 17 und 18. Jahrhundert, sind ebenfalls einen Besuch wert.

Zwei Schlösser besitzt Stuhlfelden: Schloß Labach, 1325 erwähnt, sieht eher aus wie ein Bauernhaus. Schloß Lichtenau aus dem Jahre 1506 ist ein ländlicher Ansitz aus der Erbauungszeit. Beide Schlösser sind in Privatbesitz. In der Umgebung gibt es aber noch viele alte Höfe und Häuser.

Stuhlfelden ist Ausgangsort vieler schöner Wanderungen, so auf den Gaißstein (2363 m), den höchsten Grasberg Europas.