Krimml (1074 m)
Krimml liegt im äußersten Südwesten des Salzburger Landes und ist berühmt wegen seiner Wasserfälle, die mit einer Gesamtfallhöhe von fast 400 m die höchsten Wasserfälle Europas (die fünfthöchsten der Welt!) sind und an Höhe sogar die Viktoria und Niagarafälle übersteigen.
Die Pinzgauer Lokalbahn aus dem Jahre 1896 verbindet Krimml mit Zell am See. Nostalgische Dampfzüge verkehren im Sommer zu bestimmten Zeiten auf dieser Strecke.
Krimml verfügt über das Skigebiet Hochkirmml auf der Gerlosplatte, welches über die neue Gerlospaßstraße gut zu erreichen ist.
Urkundlich erwähnt wurde Krimml 1224 als Miterdorf in der Khrumbe, später als Crumbel und Krymel. Der Name leitet sich von der Krümmung der Ache, des Flusses, ab.
Krimml war der bedeutendste Ausgangspunkt für die Überquerung der Hohen Tauern in Richtung Italien. Das Gemeindegebiet grenzt an Südtirol. Berühmter Grenzgipfel ist die Dreiherrnspitze (3500m). Durch das Krimmler Achental schlängelt sich ein Pfad zum Krimmler Tauernhaus und zum Krimmler Tauern empor und weiter ins italienische Ahrntal. Tauern bedeutet Übergang, Pass. So bedeutet auch der Name Hohe Tauern Gebirge mit hohen Pässen.
Sehenswert in Krimml ist die gotische Pfarrkirche St. Jakobus aus dem Jahre 1244 mit schönen Fresken, einem Hochaltar und einer gotischen Madonna aus dem Jahr 1480.